Meine Woche | KW 20

Warum Sie Nina unbedingt kennenlernen sollten

So sieht das Logo der Schutz-App aus.
Bundesamt für Bevölkerungsschutz
So sieht das Logo der Schutz-App aus.

An dieser Stelle berichtet Oliver Graue, Redaktionsleiter Business Travel bei fvw | TravelTalk, über seine Woche im Business Travel.

Montag, 17. Mai 2021

Nina ist zuverlässig. Nina ist pünktlich. Und Nina weiß alles. Nein, ich spreche ausnahmsweise nicht von meiner Frau (sie heißt auch gar nicht Nina). Ich spreche von einer App – und wundere mich, warum die Bundesregierung so wenig und so selten von Nina redet. Denn erschaffen wurde die Anwendung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, und sie ist eine echte Alleswisserin.

In der Corona-Krise regten sich viele Menschen über die unterschiedlichen Pandemieregeln in den Bundesländern auf: Was gilt eigentlich wo? Wer Nina hat, hatte damit keine Probleme. Denn die App weiß Bescheid – man braucht nur seinen jeweiligen Standort einzugeben, und schon verrät Nina, welche lokalen Maßnahmen zu beachten sind. Außerdem warnt Nina vor drohendem Unwetter, vor Hochwasser und – bei uns in Hamburg sehr wichtig – beim Fund von Weltkriegsbomben.

Sind wir Deutsche wirklich so schlecht beim Thema Digitalisierung, wie es manche Menschen und Politiker weismachen wollen? Klar, Luft nach oben gibt es immer, und in einigen Punkten sind uns andere Staaten voraus. Andere Dinge machen wir aber gut. Nina zum Beispiel. Auch darüber könnte man mal sprechen.

Dienstag, 18. Mai 2021

Vor der sogenannten "gelben Gefahr" wurde schon vor Jahrzehnten gewarnt: davon, dass China den Westen eines Tages wirtschaftlich abhängen würde. Inzwischen ist aus der Warnung Realität geworden: Die kommunistische Volksrepublik hat sich ökonomisch wie technologisch zur globalen Supermacht gemausert, kauft sich weltweit mit Milliardensummen ein und fordert die (bisherige?) Weltmacht USA heraus.

Doch wie kam es eigentlich zu dieser Entwicklung? Und welchen Weg genau will China in Zukunft gehen? "Geschichte des modernen China: Von der Qing-Dynastie bis zur Gegenwart", so nennt Klaus Mühlhahn, Sinologe und Präsident der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, sein neues Buch (erschienen bei C.H. Beck, 760 Seiten, 39,95 Euro). Eindrucksvoll und sehr gut verständlich schildert er den Weg des Riesenreiches von der gedemütigten Halbkolonie zur weltweiten Supermacht.
C. H. Beck

Es ist ein Weg voller Widersprüche, Rückschritte und Gegensätze – ein Weg, der jahrhundertelang alles andere als problemlos verlief. Er ist gepflastert mit Reformen, Revolutionen und Kriegen. Vor allem aber wurde diese Aufholjagd lange vor 1978 eingeschlagen, als der chinesische Reformer Deng Xiaoping an die Macht gelang.

Wer China verstehen will und das, was das Land antreibt, dem sei dieses Werk empfohlen!

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