Veranstaltungsbranche

Heißer Messe-Sommer in Sicht

Hochbetrieb im Messe-Sommer: Nicht nur auf den Messe-Arealen, sondern auch in den Hotels wird es dieses Jahr heiß hergehen.
Imago / blickwinkel
Hochbetrieb im Messe-Sommer: Nicht nur auf den Messe-Arealen, sondern auch in den Hotels wird es dieses Jahr heiß hergehen.

Aufgrund der Corona-Erfahrungen schiebt die Messewirtschaft in diesem Jahr viele Veranstaltungen auf den Sommer, in dem sich nun die Termine ballen. Der Mai macht mit etwa 50 Events den Auftakt.

Die deutsche Messebranche hat einen Großteil der für dieses Jahr geplanten Messen in den Sommer vorgezogen.

"Grund dafür ist der Nachholbedarf nach Verboten, Absagen und Verschiebungen von Messen in den vergangenen beiden Jahren", teilte der Verband der deutschen Messewirtschaft Auma der dpa mit.


"Üblicherweise findet der Großteil der Messen im Winterhalbjahr statt." Nun soll mehr als die Hälfte der noch rund 250 anstehenden Branchentreffen in den Sommermonaten organisiert werden. "Allein der Mai wird nun mit rund 50 Messen ein sehr starker Monat werden."

Sorge vor dem nächsten Winter

Die Messewirtschaft war besonders hart von den Einschränkungen während der Corona-Pandemie betroffen. Auma-Angaben zufolge wurden allein im vergangenen Jahr rund 70 Prozent aller Messen abgesagt.

Auch im ersten Quartal dieses Jahres fielen zahlreiche Veranstaltungen aus. "Von gut 150 geplanten Messen konnten im ersten Quartal 2022 nur knapp 20 durchgeführt werden", hieß es. Einige wurden verschoben. Von etwa 390 geplanten Messen in diesem Jahr mussten 100 vollständig abgesagt werden.

Der Auma-Vorsitzende Philip Harting warnte vor erneuten Einschränkungen im kommenden Winter. "Es darf keine weitere Eiszeit für Messen geben. Nach dem politischen Scheitern einer Impfpflicht erwarten wir kluge, vorausschauende und ausgleichende Konzepte, wie die Messewirtschaft stabil durch das Winterhalbjahr kommt."

Dieser Text erschien zuerst auf www.ahgz.de.



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