Tipps für die Geschäftsreise

Sechs Irrtümer zum Reisepass

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Wer auf Dienstreise ins Ausland muss, hat ihn oft dabei: den Reisepass. BizTravel sagt, wann Sie ihn wirklich brauchen und welche Fallen bei der Einreise lauern.

Wer innerhalb der EU reist, benötigt weder Ausweis noch Reisepass.

Falsch. Ganz egal, wo man unterwegs ist: Man muss sich immer ausweisen können. Manche Airline verlangt grundsätzlich die Vorlage des Personalausweises.

In der Regel reicht der Personalausweis.

Leider nein. Innerhalb der EU und manch anderer europäischer Staaten stimmt das zwar, aber außerhalb Europas sollte man immer einen gültigen Reisepass dabeihaben. Keine Rolle spielt es, ob das entsprechende Land ein Visum verlangt oder nicht.

Zur Not wird als Dokument auch der Führerschein anerkannt.

Wird er leider nicht. Als gültige Reisedokumente zählen allein Reisepass und Ausweis.

Der Reisepass wird auch dann anerkannt, wenn er vor höchstens fünf Jahren abgelaufen ist.

Für die Mitgliedsländer des Schengener Abkommens gilt das tatsächlich. Wer aber mit dem Flugzeug unterwegs ist, sollte immer einen gültigen Pass dabeihaben: Einige Fluggesellschaften verlangen dies – auch bei Reisen innerhalb des Schengenraums. Und: Viele Staaten gewähren die Einreise sogar nur, wenn der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig ist. Infos unter www.auswaertiges-amt.de.

Wenn ich keine Seite für Visa mehr frei habe, mein Pass aber noch gültig ist, kann ich mir Zusatzseiten einheften lassen.

Nein. Selbst wessen Reisepass noch gelten würde, dieser aber über keine freie Doppelseite für ein Visum verfügt, muss ein neues Dokument beantragen. Es empfiehlt sich, von Anfang an einen 48- statt 32-seitigen Pass zu wählen. Er kostet 81 Euro (statt 59 Euro).

Zur Not reicht ein vorläufiger Pass.

Gefährlich! Immer weniger Staaten erkennen den grünen Notpass an. Besser gleich einen normalen Express-Reisepass beantragen. Den gibt’s binnen 72 Stunden. Kosten: 91 bzw. 113 Euro (48 Seiten).

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