Sparen auf Geschäftsreise

Simsen, surfen und sprechen

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Zum 1. Juli sinken die Kosten für Telefonate aus dem Ausland. Doch auch dann heißt es noch: Aufpassen! BizTravel sagt, worauf Sie achten sollten und wie Sie sparen.

Doch Vorsicht: Flatrates und Discount-Gebühren, die die meisten Handy-Nutzer vereinbart haben, gelten weiterhin nur daheim und nirgendwo sonst! Und, ganz wichtig: Wer Verträge mit den klassischen Mobilfunkbetreibern Telekom, Vodafon, E-Plus und O2 abgeschlossen hat, sollte vor der Reise ins EU-Ausland ausdrücklich den EU-Tarif verlangen. Nur so geht er sicher, dass er von den neuen Preisobergrenzen profitiert. Die entsprechenden Tarife heißen O2-Weltzonen, T-Mobile weltweit, Vodafone World und International (E-Plus). Dieses Nachhaken lohnt sich in jedem Fall, wenn die einzelnen Gespräche nicht länger als 7 Minuten dauern. Denn bei weiteren EU-Tarifoptionen, die nach wie vor erlaubt sind, liegt zwar der Minutenpreis niedriger – dafür wird aber bei jedem Anruf eine zusätzliche Verbindungsgebühr von zum Beispiel 75 Cent fällig. Das aber rentiert sich nur für Dauertelefonierer. Und Achtung: Für Telefonate aus Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz oder der Türkei werden nach wie vor happige Gebu¨hren von oftmals 1,50 Euro pro Minute fällig. Deutlich billiger wird ab 1. Juli das Surfen im Ausland. Bislang schlug jeder Megabyte (MB) mit 83 Cent zu Buche, nun sind es 53 Cent. Allerdings: Wer seine E-Mails abruft, bei dem summieren sich die MBs sehr schnell. Wer sehr oft und lange ins Internet geht, ist daher oft mit Tages- oder Wochenpauschalen besser bedient. Und: Auch die günstigeren Webtarife gelten ausschließlich für EU-Länder. Anderswo kann ein einziges MB auch schon mal 10 oder sogar 20 Euro kosten.

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