Meine Woche | KW49

Unentdeckte Schätze, gar nicht weit entfernt

An dieser Stelle berichtet BizTravel-Chefredakteur Oliver Graue über seine Woche im Business Travel.

Sonntag, 8. Dezember 2019

Zum zweiten Mal konnte ich in diesem Jahr bei einem fvw-Workshop dabei sein: Nach Athen im September stand in der vergangenen Woche die italienische Region Friaul-Julisch Venetien mit ihrer Hauptstadt Triest an. Schon mal davon gehört? Und wenn ja – kennen Sie diese Gegend auch? Gemeinsam mit 30 Reisebüros haben wir uns auf den Weg gemacht.

Wenn Sie noch auf der Suche nach einem wunderschönen, nicht überlaufenen und vergleichsweise nah gelegenen Urlaubsziel sind, dann kann ich Ihnen das Friaul nur ans Herz legen! Allein die Stadt Triest mit ihren prächtigen historischen Gebäuden, dem Hafen und ihrem römischen Erbe ist eine echte Entdeckung. Auch wenn die Stadt seit 1954 zu Italien gehört, verströmt sie an jeder Ecke den Charme des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs. 500 Jahre lang war Triest ein Teil der österreichischen Monarchie, sie war gewissermaßen der "Hafen von Wien". Die vielen Kaffeehäuser – mit Namen wie "Maria Theresia" – prägen die Stadt noch heute.

Ebenso hübsch und zugleich spannend sind Triests Nachbarstädte wie Aquileia mit seiner eindrucksvollen Kathedrale (die Stadt war zu römischer Zeit die zweitwichtigste nach Rom!), das gemütliche Grado, aber auch das Weinanbaugebiet Collio mit seinen vielen Weingütern. Und von der überragenden Kulinarik der Region – zwischen Bohneneintopf und Pizza, zwischen Sauerkraut und Pasta – möchte ich gar nicht reden. Dann läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Das Gute: Zumindest Bayern und Österreich liegen gleich um die Ecke. So dauert der Flug von München nach Triest gerade mal 30 Minuten. Und wer aus anderen Regionen kommt, der steigt in der bayerischen Landeshauptstadt einfach um.

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Geschafft! Wieder ist ein sehr arbeitsreichtes, aber auch sehr schönes Jahr (fast) zu Ende. Zumindest für mich stehen vor 2020 nun keine weiteren dienstlichen Tätigkeiten mehr an: Ich genieße bis Anfang Januar meinen "Resturlaub", freue mich auf einige ruhige Wochen, eine schöne Adventszeit – werde aber auch jene Dinge erledigen, zu denen man normalerweise nicht so kommt.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns im kommenden Jahr an dieser Stelle wieder lesen. Wir wünschen Ihnen eine tolle und hoffentlich auch besinnliche Weihnachtszeit und einen vergnügten Start ins Neue Jahr! Die Kolumne "Meine Woche" gibt es dann wieder in der ersten Januar-Woche.


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