Meine Woche | KW33

Falsche Klima-Aktivisten und ein dringendes Anliegen

An dieser Stelle berichtet BizTravel-Chefredakteur Oliver Graue über seine Woche im Business Travel.

Dienstag, 13. August 2019

Irgendwo zwischen Ekel und Mitleid schwanke ich, als ich dieses Bild sehe: Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg besucht den Hambacher Forst und lässt sich mit einer Vermummten ablichten. Als Hamburger denke ich sofort an die fürchterlichen Verwüstungen, welche Extremisten 2017 beim G-20-Gipfel in unserer Stadt anrichteten. Gewalt gegen Sachen, aber auch gegen Menschen, angeblich im Dienste einer "guten Sache" – mit Freiheit und Offenheit, wie wir sie in Deutschland leben, können diese Leute nichts anfangen.

Und vermutlich geht es den Vermummten im Hambacher Forst auch gar nicht ums Klima – sondern einzig darum, unser "System" zu zerstören. Denn Vermummung ist in einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland unnötig. Weil die Extremisten aber wissen, dass sie gegen das Recht verstoßen, verbergen sie ihr Gesicht.

Schade: Die Klimaschutzbewegung kann sich mit solchen Fotos schnell selbst diskreditieren. Das hat ihr Anliegen nicht verdient. Denn Fakt bleibt doch: Der Raubbau, den wir Menschen an unseren natürlichen Lebensgrundlagen betreiben, muss beendet werden. Die Folgen hat bereits im Jahre 1975 (!) der erste deutsche Umweltpolitiker Herbert Gruhl in seinem damaligen Beststeller "Ein Planet wird geplündert" eindrucksvoll beschrieben. Das Buch – damals Auslöser der ökologischen Bewegung – ist heute, fast 45 Jahre später, so hochaktuell wie nie zuvor und sei jedem zur Lektüre ans Herz gelegt.

Mittwoch, 7. August 2019

Fünf Kandidaten, fünf Präsentationen: Travel Manager und Leistungsträger stellen ihre Projekte und Produkte vor, mit denen sie sich um den Travel-Industry-Club-Award "Business Travel & Mobility Award 2019" bewerben. Jeweils eine Viertelstunde hat jeder Zeit dafür – danach diskutieren wir, eine 15-köpfige Jury, zehn Minuten. Ein bisschen fühle ich mich, wie bei einer Casting Show: Das Ganze ist ebenso spannend, wie es Spaß macht.

Nach etwa drei Stunden steht der Gewinner fest. An dieser Stelle wird er natürlich nicht verraten: Seinen Preis erhält er im Rahmen der Award-Gala "Travel Industry Manager" am 16. September in Köln überreicht, am Vorabend des dort stattfindenden fvw-Kongresses. Darauf freue ich mich schon.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Alex
    Erstellt 14. August 2019 10:55 | Permanent-Link

    Lieber Oliver, Du sprichst mir aus dem Herzen.
    Was mich bei den Extremisten zum Klimaschutz und auch an Greta stört, ist dass viele ihrer Aktionen dem Klimaschutz wenig helfen.
    Offenes Feuer oder Grillen - vielleicht auch im Hambacher Forst setzen auch CO2 frei.
    Und irgendwie müssen die auch von Ort zu Ort kommen. Ausser den eigenen Beinen braucht jedes Fahrzeug Energie, für die zuvor in welcher Form auch immer CO2 erzeugt wurde. Bei Windkraftwerken, Photovoltaik und Wasserraftwerken für Produktion und Transport.
    Die Aktivisten kommunizieren mit Handy und via Inernet. Mal von Handy und PC abgesehen braucht man Server/Rechenzentren die sehr viel Energie benötigen und damit wieder CO2 generieren.
    Greta reist viel. Das Schiff mit dem sie jetzt reist musste ja produziert werden. Dabei wurde auch CO2 freigesetzt. Warum schwimmt sie nicht über den Teich????

    BTW: ich hoffe, die Klimaschützer schaffen es auch, dass keine Vulkaner mehr ausbrechen (CO2), Blitze keine Brände mehr verursachen (CO2), Lawinen keine Bäume mehr knicken und Pflanzenfresser nur noch von Luft und Liebe leben, aber nichts nehr fressen und danach CO2 ausscheiden.

  2. Dietmar Rauter
    Erstellt 14. August 2019 11:15 | Permanent-Link

    Immer wieder interessant, auf welche abwegigen Ideen Leute kommen, um diejenigen zu diskreditieren, die auf Tatsachen hinweisen, die die (leider noch viel zu blinde ) Mehrheit nicht hinnehmen will und doch lernen muß, wenn es klimamäßig nix mehr zu verschweigen gibt.

  3. Menschenrechtler
    Erstellt 14. August 2019 17:16 | Permanent-Link

    Profit und Kastendenken contra Demokratie und Rechtsstaat

    Nach allgemeiner Feststellung und nach einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Rainer Funke vom 8. Oktober 1991 herrscht in der Justiz "ein ausgeprägtes 'Kastendenken' bei allen Beteiligten", vgl. dipbt.bundestag.de/doc/btd/12/013/1201338.pdf.
    Das Kastendenken scheint unter allen Verantwortlichen zu herrschen. Menschen die- wie bei Schimpansen oder Wölfen- nicht zur herrschenden Gruppe gehören, werden schlecht behandelt. Schutz-Gesetze sollen offenbar dieses Verhalten verhindern, was jedoch mangelhaft funktioniert. Einzelne werden weiter instinktiv von der herrschenden Gruppe bekämpft.
    Paar Zeugenaussagen, die sich mit dem "Wolfsgesetz" und meinen Erfahrungen decken:
    Der Rechtsstaat steht nur auf dem Papier. Der positive Sinngehalt der einschlägigen Gesetze wird in den Köpfen der zuständigen Beamten derart deformiert, dass vom ursprünglichen Gesetzeszweck so gut wie nichts davon übrig bleibt. Was nützt der beste Rechtsstaat auf dem Papier, wenn er in die Köpfe und die Herzen der Menschen, die ihn vertreten sollen, keinen Eingang finden kann? (Quelle: http://web.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf). Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform, siehe dazu z.B. http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2008/justiz-sumpf-deutschland.html. "Die angeblich funktionierende Gesetzgebungs- und Gerichtspraxis ist die schlimmste Lebenslüge, denn hier ist die Berichterstattung in allen Medien und die Rechtsliteratur nicht nur sehr weit von den wahren Verhältnissen entfernt, sondern sogar irreführend. Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit" (Quelle: https://unschuldige.homepage.t-online.de/). Das Kastendenken erstreckt sich offenbar über alle Verantwortlichen. Lobbyisten haben beim Bundestag „das Sagen“, vgl. https://www.youtube.com/watch?v=y5FiOrJClts. Lobbyisten haben dafür gesorgt, dass aus Profitgründen mit Lebensmitteln Menschen geschädigt und werden, siehe arte-Videos „unser täglich Gift“.
    Auch mit Medizinprodukten werden Menschen geschädigt und getötet, was die Kaste der Verantwortlichen billigend in Kauf nimmt, vgl. https://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/behoerden-verschweigen-infos-immer-mehr-deutsche-sterben-durch-gefaehrliche-implantate_id_9971803.html, https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631, zur Menschenbekämpfung mit Computertomografien vgl. https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Krebs_nach_niedrigen_Strahlendosen.pdf. Sogar Hersteller und Ärzte werden nach meinen Erfahrungen von der Justiz in Schutz genommen, wenn sie gesetzlichen Pflichten nicht nachkommen. Das hilft niemanden. Die Folgen sind Staatsverweigerer bzw. Reichsbürger.
    Da Menschenrechte vom Kastendenken bzw. dem Gruppenegoismus der Verantwortlichen aushebelt werden und das Volk machtlos ist, sollten Bürgergerichte eingeführt werden, vgl. https://www.change.org/p/strafbarkeit-von-rechtsbeugung-wiederherstellen-b%C3%Bcrgergerichte-einf%C3%Bchren, Rechtsfindung per EDV und die Einschaltung der unabhängigen (!) Verhaltensforschung wären ggf. auch erforderlich. Protestaktionen bei Parlamenten scheinen zunächst zur Durchsetzung von Volksabstimmungen angebracht.

stats