Business-Knigge

Tipps für die Geschäftsreise nach Algerien

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Warum Sie geschäftliche Termine im Fastenmonat Ramadan vermeiden sollten und weitere Tipps zu Umgangsformen in Algerien lesen Sie hier.

Wer in Algerien Geschäfte machen will, trifft sowohl auf einen starken islamischen Einfluss als auch auf Höflichkeits- und Umgangsformen der früheren Kolonialmacht Frankreich. Wichtig ist, dass Geschäftsverbindungen in der Regel auf guten persönlichen Beziehungen basieren. Die gilt es zunächst aufzubauen. Insofern ist mit schnellen Geschäften in Algerien – wie auch in anderen afrikanischen Staaten nicht – kaum zu rechnen. Verhandlungen sind ein längerer, zeitaufwendiger Prozess. Für Geschäftstermine sollte man den Fastenmonat Ramadan meiden, denn hier besteht das Risiko, jedenfalls tagsüber, auf eher schlecht gelaunte, da hungrige Gesprächspartner zu treffen.

Worauf Geschäftsreisende in Algerien achten sollten

Kleidung: Beim Business-Outfit sollte man nicht zu dick auftragen. Dezente Kleidung ist angebracht. Für Männer empfiehlt sich Anzug samt Krawatte, Frauen machen in Kostümen und langen, hochgeschlossenen Kleidern eine gute Figur.Pünktlichkeit: Termine können sich schon mal verzögern. Man selbst allerdings sollte pünktlich zu vorher vereinbarten Geschäftsterminen erscheinen.Begrüßung: Ein Händedruck mit rechts genügt. Die linke Hand gilt als unrein.Verhandlungen: Hier heißt es Zeit mitbringen. Schnelle Lösungen und Verhandlungsergebnisse wird es nicht geben. Bevor es um das eigentliche Geschäft geht, stehen zunächst längere, belanglose Plaudereien an. Den Fastenmonat Ramadan sollte man für geschäftliche Termine besser meiden.Tipps und Tabus: Politische und religiöse Themen sollten gemieden werden. Positives über die Kultur und die Landschaft kommen immer gut an.Quelle: Company Tip, Auswärtiges Amt

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