Business-Knigge

Richtige Umgangsformen in Saudi-Arabien

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Das Geschäfte machen mit saudischen Partnern ist nicht ganz einfach. BizTravel nennt Tipps und Tabus für Dienstreisen nach Saudi-Arabien.

Ganz reibungslos gestaltet sich das Geschäfte machen mit saudischen Partnern aber nicht. Was vor allem an der starken Rolle der Religion im Land liegt. Der Islam, hier auch noch in einer extrem konservativen Form, beeinflusst und prägt alle gesellschaftlichen Bereiche – den privaten Alltag wie das Geschäftsleben. Das bekommen insbesondere Frauen zu spüren. Ihnen ist in Saudi-Arabien nicht nur das Autofahren untersagt. Auch geschäftliche Aktivitäten sind in der Regel Männersache. Weibliche Geschäftsreisende sind nicht unbedingt willkommen: Sie erhalten nur in Ausnahmefällen ein Business-Visum.

Wichtige Benimm-Regeln für die Dienstreise nach Saudi-Arabien

Kleidung: Für Männer eignen sich leichte Anzüge oder Kombinationen. Ein langes Hemd ist ein Muss. Dafür kann schon mal auf ein Jacket verzichtet werden. Frauen sollten Kleider oder Röcke tragen, die deutlich über das Knie reichen. Hochgeschlossene Ausschnitte sind Pflicht. Pünktlichkeit: Zwar erwartet der arabische Geschäfts- und Gesprächspartner, das Termine eingehalten werden. Umgekehrt ist das allerdings nicht immer der Fall. Begrüßung: Die linke Hand gilt bei Moslems als „unsauber“. Deshalb sollte zur Begrüßung, aber auch zum Essen, immer die rechte Hand genutzt werden. Dabei sollte man immer dem Moslems die Initiative zum Händeschütteln überlassen. Verhandlungen: Hier ist Geduld und Einfühlungsvermögen gefordert. Es gilt zunächst, den arabischen Geschäftspartner möglichst gut kennenzulernen. Tabus: Die Liste der Themen, die man in Saudi-Arabien besser meidet ist relativ lang: Politik, Religion, Demokratie und die Rolle der Frau gehören in jedem Fall dazu. Quelle: Company Tip

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