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Reisetipps für Südafrika

FVA

Die Südafrikaner sind freundlich, aufgeschlossen und gastfreundlich. BizTravel nennt wichtige Benimm-Regeln im Umgang mit Land und Leuten.

Südafrika steht für Gold, guten Wein, für gepflegte Tierparks und für Versöhnung zwischen den Rassen. Weniger bekannt dürfte sein, dass viele Völker wie die Sotho, Zulu, Venda, Xhosa und Tsonga in Südafrika leben. Heute gibt es elf offizielle Landessprachen, wobei Englisch von allen verstanden wird. Wer zu Besuch ist, sollte umsichtig mit Land und Leuten umgehen. Allzu frisch sind noch die Erinnerungen an Hochmut, Rassenwahn und Arroganz der Europäer.

Es versteht sich von selbst, dass Vorurteile und Rassismus hier besonders schnell entlarvt werden. Die Südafrikaner selber sind freundlich, aufgeschlossen und ausgesprochen gastfreundlich. Sie sind stolz auf ihr Land, sind begeisterte Sportler (Rugby und Cricket bei den Weißen, Fußball bei den Schwarzen) und laden Fremde gern zum traditionellen Braai and Beer (Grill) am Wochenende ein.

Guter Rat für die Dienstreise an die Südspitze Afrikas

Begrüßung: In Südafrika leben viele Volksgruppen zusammen, die unterschiedliche Rituale pflegen. Tipp: Abwarten, welchen Gruß der Gesprächspartner bevorzugt. Händeschütteln ist bei Weißen nicht üblich, setzt sich aber immer mehr durch.

Trinkgelder: Oft ist Trinkgeld nicht in der Rechnung eingeschlossen. Hier sollte man rund zehn Prozent des Betrags draufschlagen. Gepäckträgern, Zimmermädchen, Parkplatzwächtern gibt man zwischen fünf und zehn Rand, Taxifahrern zehn Prozent der Fahrtkosten.

Keine Almosen: Es wird nicht gern gesehen, wenn Ausländer bettelnden Kindern Geld zustecken. Das könnte sie zu einer Bettlerkarriere ermuntern.

Kleidung: Beim ersten Meeting gibt man sich förmlicher und trägt gern Anzug oder Kostüm.

Heikle Themen: Man sollte politische und religiöse Themen meiden, etwa die jüngere Apartheidgeschichte oder ethnische Rivalitäten unter den schwarzen Bevölkerungsgruppen.

Pünktlichkeit: Wird zwar geschätzt, aber nicht unbedingt verlangt.

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