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Reisetipps für Frankreich

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Franzosen legen viel Wert auf Stil, Traditionen und gepflegte Umgangsformen. Benimm-Regeln zwischen Elsass und Côte d'Azur.

Seine Rolle als Weltmacht ist Frankreich schon eine ganze Weile los. Dem Selbstbewusstsein nicht nur führender Politiker tut dies aber keinen Abbruch. Schließlich verstehen sich die Franzosen als Vertreter einer Kulturnation mit großer Geschichte. Napoleon und der Sonnenkönig Ludwig XIV sind dafür nur zwei Beispiele.

Kein Wunder also, dass die Franzosen viel Wert auf Stil, Traditionen und gepflegte Umgangsformen legen. Daran ändert auch die Vorliebe für leckeres Essen und edlen Wein wenig. Zwar verzeichnet Frankreich weltweit den zweithöchsten Weinkonsum, doch wer zu tief ins Glas schaut, ist schnell unten durch. Auch hier zählt Genuss mit Stil.

Guter Rat für die Dienstreise nach Frankreich

Begrüßung: Franzosen legen Wert auf Status und Titel. Daher neben der Anredeform Madame oder Monsieur stets auch Titel und die Position verwenden. Geschäftspartner werden niemals geduzt.

Small Talk: Gespräche über den Status Korsikas, das „alte Europa“ und den Anti-Amerikanismus sollte man vermeiden. Mit den Themen Essen und Wein liegt man richtig.

Sprache: Außerhalb von Paris ist Englisch nicht unbedingt weit verbreitet. Hier hilft mitunter ein Dolmetscher weiter. Pluspunkte sammelt, wer zumindest die Begrüßungsworte und einige Schlüsselsätze auf Französisch sprechen kann.

Dresscode: Im Geschäftsleben zeigt sich die Grande Nation konservativ. Männer tragen Krawatte und (dunkle) Anzüge. Für Frauen empfehlen sich Kostüme und Kleider in dezenten Farben.

Einladung: Wird man in die Wohnung des Geschäftspartners eingeladen, bloß nicht pünktlich sein. Dem Gastgeber lieber ein paar Minuten mehr Zeit lassen als verabredet.

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