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Reisetipps für den indischen Subkontinent

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Unerbittliches Kastensystem und Hightech-Land – Indien gilt als aufstrebende Großmacht und Land der Kontraste. Wichtige Benimm-Regeln für die Dienstreise im Überblick.

Der Kopf, sagen die Inder, ist der Sitz der Seele. Deswegen streichelt man indische Kinder nie übers Haar. In der größten Demokratie der Erde gibt es 14 offizielle Sprachen, und über 700 Dialekte – auch wenn Hindi und Englisch zumindest in den Städten überall gesprochen und verstanden wird.

Typische Hindu-Namen sind Krishna, Vijay oder Rajendra. Und wichtiger als die schmalzigen Bollywood-Musicals sind die Sitten und Tabus, die den Religionsgruppen zugeordnet werden.

Guter Rat für die Dienstreise nach Indien

Nein als Antwort? Das passiert selten, denn als höflicher Mensch würde ein Inder kaum mit einer klaren Verneinung antworten, am besten man bringt ihn gar nicht erst in die Verlegenheit.

Begrüßung: Sich die Hand geben wie im Westen, ist inzwischen bei Jüngeren üblich. Doch es geht auch mit dem traditionellen Gruß: Handflächen vor der Brust aneinanderlegen, den Kopf leicht nach vorne neigen und „Namaste“ sagen (Guten Tag).

Nicht mit Links: In Indien gilt die linke Hand als unrein. Wer also mit Links auf andere Personen zeigt, jemand die Hand reicht oder Speisen weiterreichen will, erntet versteinerte Blicke.

Pünktlichkeit: Zu einer privaten Einladung gehört es zum guten Ton, nicht auf die Minute pünktlich zu erscheinen. Vor dem Essen gibt es viel Smalltalk. Bevor das eigentliche Dinner beginnt, kann es auch einmal 22 Uhr werden.

Termine: Geht es um Termine auf einer Behörde, wird pünktliches Erscheinen gerade von Deutschen erwartet – selbst wenn man warten muss.

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