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Reisetipps für Brasilien

Iberostar

Geschäftsreisende müssen sich in Brasilien auf ein anderes Zeitgefühl einstellen. Es ist keine Schande, eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Weitere Benimm-Regeln im Überblick.

In Lateinamerika herrscht außerdem ein unterschiedliches Distanzempfinden: Man steht bei der Unterhaltung eng beieinander. Auch das Anfassen von Arm oder Ellenbogen kann vorkommen, was nicht unhöflich gemeint ist. Das Wegrücken wird aber als beleidigend empfunden.

Wie in Europa sind geschäftliche Verabredungen zum Essen üblich, wie in den USA sogar zum Frühstück. Es gibt eine Art Sitzordnung im Restaurant, Männer auf der einen Seite, Frauen auf der anderen Seite des Tischs. Männer erscheinen zu einer geschäftlichen Verabredung im dunklen oder grauen Anzug und behalten außer bei Entlastung durch den Gastgeber ihr Jackett an. Visitenkarten sind die Regel. Kurze Hosen sind bei geschäftlichen Anlässen die Ausnahme, Jeans unüblich.

Guter Rat für die Dienstreise

Kleidung: Trotz der großen Lässigkeit trägt man im Geschäftsleben Anzug und Krawatte. Brasilianer bevorzugen bunte Farben.

Umgang: Man sollte keine Kritik vor Dritten äußern. Das uns bekannte Okay-Zeichen, bei dem Daumen und Zeigefinger einen Kreis bilden, ist in Brasilien eine ausgesprochen unhöfliche Geste.

Tischsitten: Messer und Gabel liegen in Brasilien oft in umgekehrter Anordnung neben dem Teller. Bei Tisch sollte man das Schnäuzen der Nase und das Benutzen von Zahnstochern unterlassen.

Pünktlichkeit: In Lateinamerika herrscht ein anderes Zeitgefühl. Ein bis zwei Stunden Verspätung bedeuten einen hohen Grad an Pünktlichkeit.

Politik: Vorsicht bei Gesprächen über politische Themen oder Bemerkungen zur Demokratie in einigen südamerikanischen Ländern.

Tabu: Die indianische Bevölkerung sollten Sie niemals als „Indios“, sondern als „Indígenas“ bezeichnen. Und bei Gastgeschenken sollte der Wein lieber nicht aus Argentinien kommen.

Quelle: http://www.tip.de/company

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