Korrekte Hotelrechnung

Vorsicht beim Hotelfrühstück

Die Reisekostenabrechnung wird durch die neue Mehrwertsteuerregelung schnell kompliziert.
Getty Images
Die Reisekostenabrechnung wird durch die neue Mehrwertsteuerregelung schnell kompliziert.

Seit der Änderung der Mehrwertsteuersätze muss bei Erstellung und Abrechnung der Hotelbelege einiges beachtet werden.

Wichtig: Seit einigen Jahren gilt für Hotelleistungen eine geänderte Mehrwertsteuerregelung. So gilt seit dem 1. Januar 2010 für Übernachtungen im Hotel ein reduzierter Satz von 7%. Für alle anderen Leistungen jedoch – insbesondere für Mahlzeiten wie das Frühstück – wurde der alte Satz von 19% beibehalten.

Das bedeutet: Erhält der Reisende im Hotel auch ein Frühstück, so muss dieses auf der Hotelrechnung gesondert und mit dem 19%-Mehrwertsteuersatz ausgewiesen sein.

Alternativ können alle Nicht-Übernachtungs-Leistungen als Business-Package zusammengefasst ein. Außer dem Frühstück wären das zum Beispiel W-LAN-Nutzung, Parkplatz, etc.

In ihrer Reisekostenabrechnung müssen Reisende das Hotelfrühstück einzeln abrechnen. Unabhängig von seiner Höhe, die abgerechnet wird (maximal 40 Euro), ziehen Reisende den Wert des Sachbezugs – also 1,57 Euro – von der Verpflegungspauschale Inland ab. Handelt es sich um ein Business-Package, werden 4,80 Euro fürs Frühstück abgezogen.

Fürs Hotelfrühstück im Ausland hingegen müssen grundsätzlich 20 % der Höhe des entsprechenden Verpflegungsmehraufwands abgezogen werden.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats