Viele Flugausfälle

Dienstag wird Frankfurt bestreikt – heute Wetterchaos

Die Gewerkschaft Verdi ruft nun auch für den Frankfurter Flughafen zu einem massiven Warnstreik auf.
imago/Christine Roth
Die Gewerkschaft Verdi ruft nun auch für den Frankfurter Flughafen zu einem massiven Warnstreik auf.

Für kommenden Dienstag (15. Januar), sollte man Frankfurt besser links liegen lassen – zumindest wenn man fliegen möchte. Bis 20 Uhr abends will das Sicherheitspersonal den Airport lahmlegen.

Gestern hatten die Beschäftigten bereits in Düsseldorf, Köln und Stuttgart getreikt. Dort wurden mehr als 600 Flüge gestrichen. Schon am Montag war es Berlin gewesen. Nun ist der größte deutsche Flughafen an der Reihe. Unklar ist noch, ob es am Dienstag, 15. Januar 2019, Abflüge ab Frankfurt geben wird. Es sei „außerdem nicht auszuschließen, dass weitere Flughäfen in den Warnstreik einbezogen werden“, hieß es bei der Gewerkschaft Verdi.

Grund für den Warnstreik sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsfirmen und der Gewerkschaft Verdi für die gut 23.000 Beschäftigten der Flugsicherheit. Verdi will einen Stundenlohn von 20 Euro durchsetzen.

Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) habe in der jüngsten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 sein Angebot für eine Entgelterhöhung lediglich von 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnangleichung für ostdeutsche Bundesländer solle erst nach fünf Jahren beendet sein.

Schnee-Chaos lässt Hunderte Flieger am Boden bleiben

Allerdings wurden in Frankfurt bereits am heutigen Freitag mehr als 100 Flüge gestrichen. Dafür sorgten aber nicht streikende Beschäftigte, sondern das Wetterchaos am Flughafen.

Auch in München fielen heute wegen des Wetters schon fast 100 Flüge aus. In Zürich kann ebenfalls längst nicht jede Maschine landen. (OG)

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