Verpflegungsmehraufwand

Innerdeutsche Pauschbeträge sollen steigen

Zum 1. Januar 2020 könnten sich die auschbeträge für den Verpflegungsmehraufwand ändern.
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Zum 1. Januar 2020 könnten sich die auschbeträge für den Verpflegungsmehraufwand ändern.

28 Euro statt 24 Euro und 14 Euro statt 12 Euro Spesen – diese neuen Werte für den Verpflegungsmehraufwand sieht der Referentenentwurf des Bundesverkehrsministeriums vor. Dem muss aber noch der Gesetzgeber zustimmen.

Das berichtet Uwe Albert, Geschäftsführer der Albertakademie in Hamburg. Die neuen Pauschbeträge für den Verpflegungsmehraufwand sollen dem Referentenwurf zufolge zum Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten.

Der bislang gezahlte Satz von 24 Euro, der für 24-stündige beruflich bedingte Abwesenheiten gilt, soll demnach auf 28 Euro angehoben werden. Für kürzere Abwesenheiten sowie für An- und Abreisetage sind statt der bisherigen 12 Euro dann 14 Euro geplant.

Gesetzgeber muss noch beschließen

Für Berufskraftfahrer, die im LKW übernachten, soll es ganz neu einen Übernachtungspauschbetrag von 8 Euro geben. Den Vorschlägen des Bundesverkehrsministeriums muss allerdings der Bundestag noch zustimmen.

Die alten Sätze sind bereits seit etlicher Zeit gültig. Zuletzt war 2014 der 6-Euro-Satz für Abwesenheiten von mindestens 8 und weniger als 14 Stunden dem Pauschbetrag für Dienstreisen von unter 24 Stunden angepasst worden. Für die Verpflegungsmehraufwendungen bei Auslandsreisen werden die Sätze in der Regel jährlich verändert.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Sabine Manaa
    Erstellt 10. Mai 2019 16:22 | Permanent-Link

    Da oben fehlt ein "P" bei dem Wort "auschbeträge" :-)

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