Umfrage

Geschäftsreisebudgets werden größer

Eifrig unterwegs: Die Unternehmen rechnen 2020 laut einer BTS-Umfrage mit einer weiteren Zunahme der Geschäftsreisen.
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Eifrig unterwegs: Die Unternehmen rechnen 2020 laut einer BTS-Umfrage mit einer weiteren Zunahme der Geschäftsreisen.

Die Unternehmen in Europa planen für 2020 mit steigenden Geschäftsreiseausgaben und mehr Dienstfahrten als noch im abgelaufenen Jahr. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Business Travel Show unter Reiseeinkäufern.

Ungeachtet des bevorstehenden Brexits, einer vielerorts nachlassenden Konjunktur, politischer Krisen und andauernder Handelskonflikte rechnen die Unternehmen in Europa vielfach mit mehr Geschäftsreisen und steigenden Travel-Budgets, so jedenfalls das Ergebnis einer Umfrage der britischen Business Travel Show (BTS) unter vor allem europäischen Reise-Einkäufern.

Demnach planen 41 Prozent der befragten Unternehmensvertreter im laufenden Jahr mit höheren Reisebudgets als noch 2019. 40 Prozent gehen von Ausgaben in gleicher Höhe aus und nur 19 Prozent haben geringere Ausgaben für Dienstreisen eingeplant. 52 Prozent der Befragten rechnen dabei mit mehr Dienstreisen als im Jahr zuvor. 31 Prozent gehen von einer in etwa gleichbleibenden Anzahl an Geschäftsreisen aus, während 17 Prozent der Reiseeinkäufer von weniger Diensteisen ausgehen.

Von steigenden Preisen für die einzelnen Reiseleistungen gehen immerhin 52 Prozent der Travel Manager aus. 39 Prozent erwarten ein stabiles Preisniveau, während 15 Prozent mit rückläufigen Ausgaben für die gebuchten Geschäftsreisen rechnen.

An der nicht repräsentativen Umfrage der Business Travel Show nahmen 114 Reiseeinkäufer teil. Die BTS findet vom 26. bis 27. Februar in London statt. Sie ist die größte Geschäftsreisemesse in Europa.


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