Überblick

Corona-News in aller Kürze

Die Zahl der Corona-Nachrichten ist kaum noch überschaubar. Im Folgenden das Wichtigste der letzten 24 Stunden in Kurzform.


Pflicht zum Mundschutz:
In Österreich gilt nun Mundschutzmasken-Pflicht bei Einkäufen – die Masken gibt es beim Betreten des Supermarktes am Eingang. Bulgarien verlangt sogar, dass die Masken immer getragen werden, sobald man sich außerhalb der Wohnung bewegt.

Lufthansa ordnet Kurzarbeit an:
Die 27.000 Lufthansa Mitarbeiter des Kabinen- und Bodenpersonals gehen in Kurzarbeit, manche rückwirkend zum März. Mit den 5.000 Piloten werden noch Gespräche geführt.

Bank spendet 375.000 OP-Masken:
Die Deutsche Bank stellt der Stadt Frankfurt 375.000 Schutzmasken für den medizinischen Bedarf bereit. Sie gehen an Kliniken, Pflegeeinrichtungen und weitere soziale Einrichtungen.

7000 Corona-Patienten in deutschen Kliniken:
Bereits 7000 Menschen liegen mit Corona in Krankenhäusern, 1100 werden beatmet, erfuhr die dpa von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). In Deutschland gibt es 30.000 Beatmungsplätze, 10.000 davon wurden kurzfristig geschaffen.

In Spanien 812 neue Tote:
Erstmals ist das Wachstum damit am Montag im Vergleich zum Vortag etwas zurückgegangen. Am Sontag starben noch 838 Menschen. Insgesamt zählt Spanien 7300 Tote. In Italien starben bereits mehr als 11.000 Menschen.

--- Montag, 30. März 2020 ---

China in Angst vor zweiter Corona-Welle:
Bereits fast 700 Menschen hätten sich an erkrankten Reisenden aus dem Ausland angesteckt, teilte Peking mit. Damit drohe die Gefahr einer neuen Infektionswelle, nachdem mehrere Tage lang gar keine Neuinfektionen gemeldet worden waren.

Olympia in Tokio ab Ende Juli?
Laut New York Times sollen die Olympischen Spiele in Tokio nun vom 23. Juli bis 8. August 2021 stattfinden, die paralympischen Spiele folgen vom 24. August bis 5. September.

Frankreich meldet 2.606 Corona-Tote: Gestern starben 292 Menschen in unserem Nachbarland. Allerdings zählt Frankreich ausschließlich Tote in Krankenhäusern. Ab dieser Woche sollen auch Verstorbene in Alten- und Pflegeheimen in die Statistik erinfließen. Am schlimmsten trifft es den Osten Frankreichs im Grenzgebiet zu Deutschland.

Toten-Anstieg in Italien etwas geringer: Hoffnung – oder nur Zufall? In Italien starben gestern binnen 24 Stunden 756 Menschen an Corona. Am Vortag waren es noch fast 1000 gewesen. Insgesamt zählt das Land damit ist die Zahl der Corona-Infizierten deutlich gestiegen - innerhalb von 24 Stunden 10.779 Corona-Tote

--- Samstag, 28. März 2020 ---

TUI bekommt 1,8 Mrd.-Euro-Kredit: Der weltgrößte Reisekonzern gehört zu den weltweit am stärksten unter Corona leidenden Großunternehmen. Nun hat TUI einen staatlichen Hilfskredite über 1,8 Milliarden Euro erhalten.

Schon 519 Corona-Tote in New York: Außer in Italien und Spanien spitzt sich vor allem in den USA die Lage zu. Allein in New York stieg die Zahl der Toten binnen 24 Stunden von 385 auf 519. Der US-Bundesstaat will bis zu 8 provisorische Krankenhäuser binnen.

Todeszahlen in Spanien steigen extrem: Mit bereits 4.900 Toten leidet Spanien nach Italien in Europa am stärksten unter Corona. In den vergangenen 24 Stunden kamen erneut 600 weitere Tote hinzu. Besonders betroffen ist Madrid.

Bereits 253 Tote in Deutschland:
Bis gestern wurden in Deutschland laut Robert-Koch-Institut 253 Deutsche gemeldet, die am Virus gestorben sind (plus 55 am Donnerstag). Auf höhere Zahlen (267 Tote) kommt die Johns-Hopkins-Universität.

Flächendeckende Tests nicht möglich:
Das teilt der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes mit. Anders als in Südkorea oder Island, die auf solche Komplett-Tests setzen, fehlten in Deutschland die Laborkapazitäten und das Personal.

Essenspakete für alte Menschen in Istanbul:
Alte ohne Einkommen sollen in den nächsten 6 Wochen kostenlose wöchentliche Essenspakete nach Hause geliefert bekommen. Gesponsert würde dies vor allem von privaten Gebern. Die Türkei zählt 75 Corona-Tote.

Bürger sollen einfache Schutzmasken tragen:
Das empfiehlt die Ärztekammer. Die Masken könne man auch selbst bauen. Sie senken zumindesten das Risiko, sich anzustecken oder andere anzustecken – auch wenn sie keinen 100-prozentigen Schutz garantieren.

Deutschland versorgt Kranke aus Italien und Frankreich: Niedersachen nimmt 10 Schwerkranke aus der Lombardei auf, Hessen 14 Patienten aus der Emilia Romagna und Frankreich auf. Auch NRW, Sachsen, Bayern und Brandenburg, das Saarland und Baden-Württemberg bieten ihre Hilfe an.

Kunstmesse Art Basel verschoben: Die weltberühmte Kunstmesse Art Basel wurde von Mitte Juni nun auf den 17. bis 20. September verschoben.

--- Donnerstag, 26. März 2020 ---

Mehr Kranke und Tote in Deutschland: An einem einzigen Tag kamen deutschlandweit gestern fast 5.000 neue Infizierte und 50 Tote dazu. Das meldet das Robert-Koch-Institut. Danach sind inzwischen 36.500 Menschen erkrankt und fast 200 gestorben.

Auch Russland stoppt Flugverkehr: In dem Land dürfen keine Personenmaschinen mehr starten. Russische Maschinen dürfen nur noch ins Ausland fliegen, um gestrandete Russen zu holen.

Wieder fast 700 Tote in Italien:
Das Schrecken in Italien scheint kein Ende zu nehmen. Wieder stieg die Zahl der Todesopfer durch Corona massiv an – innerhalb eines Tages um 683 auf 7.503. Die Zahl der Infizierten stieg auf 74.386.

--- Mittwoch, 25. März 2020 ---

Virologe empfiehlt Mundschutz für alle:
Daten aus Hongkong zeigten, dass das Tragen von Masken doch einen erheblichen Effekt für den Rückgang der Krankheit habe, sagte der Virologe Alexander Kekulé dem MDR. Vor allem könnten auf diese Weise ältere Menschen vor Ansteckung besser geschützt werden.

Kosovo-Regierung stürzt über Corona-Streit:
Weil er in den Augen des konservativen Koalitionspartners falsch mit der Corona-Pandemie umgeht, ist der kosovarische Ministerpräsident Kurtis abgewählt worden.

Weltweit bereits 400.000 Corona-Fälle:
Zwei Drittel der bis Dienstag Nachmittag gemeldeten 409.000 Fälle entfallen der Johns-Hopkins-Universität zufolge auf sechs Länder: China, Italien, die USA, Spanien, Deutschland und den Iran. In den USA ist die Zahl bekannter Infektionen zuletzt dramatisch von 24.000 auf 50.000 in die Höhe geschnellt. Mehr als 18.000 Menschen sind bislang an Corona gestorben.

Auch Thailand schließt die Grenzen:
In dem Land sind bisher 934 Infektionsfälle mit dem Coronavirus gemeldet worden sowie vier Todesfälle. Ältere und gesundheitlich schwache Menschen müssen zu Hause bleiben. Hamsterkäufe und die Verbreitung von Fake News werden bestraft.

Coronafälle in Deutschland steigen deutlich:
Laut Robert-Koch-Institut kamen bis heute 0 Uhr knapp 4.200 neue bestätigte Fälle in den letzten 24 Stunden hinzu. Jetziger Stand: 31.554 Fälle.

China meldet weitere "importierte Fälle":
Laut Peking sind 474 neue Coronafälle – davon 47 in den letzten 24 Stunden – durch Menschen aufgetreten, die neu uns Land eingereist sind. Lokale Neuinfektionen soll es derzeit nicht mehr geben. In Wuhan starben drei Menschen.

Zwangsquarantäne der Provinz Hubei endet:
Wie die Lokalregierung von Hubei nun mitteilt, sollen Menschen die Provinz vom Mittwoch um Mitternacht an wieder verlassen dürfen. Ausgenommen ist jedoch noch die Millionenmetropole Wuhan, die besonders schwer betroffen war. Dort soll es ab dem 8. April wieder möglich sein, die Stadt zu verlassen.

--- Dienstag, 24. März 2020 ---

Berliner Airport steht vor Schließung:
Möglicherweise wird einer der beiden Flughäfen geschlossen, denn in Tegel und Schönefeld sind die Passagierzahlen eingebrochen. Am Dienstag waren in Tegel mehr als 80 Prozent der Linienflüge gestrichen, am kleineren Airport Schönefeld gut die Hälfte.

In Belgien steigt Zahl der Virus-Opfer schnell:
Sie schnellte nach neuesten Zählungen um 34 auf 122 nach oben. Zuletzt lagen 1859 Patienten mit Covid-19 in Krankenhäusern, 381 von ihnen auf Intensivstationen.

Ryanair will Flugbetrieb komplett einstellen:  Europas größter Billigflieger Ryanair streicht wegen der Corona-Pandemie alle Flüge für mindestens zwei Monate. Viele andere Airlines haben den Betrieb ebenfalls eingestellt.

Olympische Spiele verschoben:
Die Olympischen Spiele in Tokio finden statt in diesem Sommer erst 2021 statt. Angesichts von Corona war dieser Schritt bereits vermutet worden. Zudem hatten schon mehrere Länder angekündigt, 2020 keine Sportler nach Japan schicken zu wollen.

Zahl der Toten in Spanien wächst rasant: Allein in den vergangenen 24 Stunden erlagen erneut mehr als 500 weitere Menschen im Land Corona (insgesamt bereits 2.696 Tote). Nur Italien zählt in Europa noch mehr Todesopfer. In Madrid ist eine Eislaufbahn zu einer Leichenhalle umfunktioniert worden.

Forschung an Mittel gegen Corona:
Laut NDR und WDR setzt der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, auf zwei Wirkstoffe, die möglicherweise beim Kampf gegen Corona helfen könnten. Es handelt sich um Remdesivir (gegen Ebola entwickelt), das derzeit in Deutschland getestet wird, und um Chloroquin (ein Malaria-Medikament). Sollten sie tatsächlich wirksam sein, könnten sich noch 2020 zugelassen werden.

In Spanien steigen die Sterbefälle dramatisch:
Bis Montagmittag wurden 33.000 Fälle bestätigt, 14 Prozent mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten kletterte auf knapp 2200, von 1720 am Sonntag.

--- Montag, 23. März 2020 ---

Deutsches Kabinett beschließt großes Hilfspaket:
Das Kabinett beschloss einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Mrd. Euro.
Das Hilfspaket umfasst viele Bereiche: Auch lleine Firmen und Solo-Selbstständige wie Künstler und Pfleger sollen über drei Monate direkte Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro bekommen

Gibraltar verhängt 30-tägige Ausgangssperre:
Bürger dürften vom Dienstag an nur noch zur Arbeit oder zum Einkaufen aus dem Haus, teilte die Regierung des britischen Überseegebiets im Südern der iberischen Halbinsel mit.

Etihad stoppt Flüge von und nach Abu Dhabi:
Nun stellt auch Etihad Airways den Flugbetrieb vorübergehend komplett ein. Auch Umsteigen in Abu Dhabi ist nicht mehr möglich. Die Airline folgt damit Direktiven der nationalen Regierung, die so die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen will.

Kanada sperrt Grenze bis zum 30. Juni: Kanada verbietet wegen der Coronakrise allen ausländischen Staatsangehörigen bis zum 30. Juni 2020 die Einreise ins Land, wenn es sich um nicht unbedingt erforderliche Reisen handelt, also beispielsweise um Urlaubs- oder Geschäftsreisen.

Vereinigte Arabische Emirate verbieten alle Passagierflüge:
Ab Mittwoch darf in Dubai und Abu Dhabi keine einzige Linienmaschine mehr starten oder landen. Auch Umsteigeflüge sind nicht mehr möglich. Bereits vor wenigen Stunden hatte Emirates ihren Flugverkehr bereits gestoppt.

Schon 10.000 Corona-Kranke in New York City: 
Auf die Neun-Millionen-Metropole entfallen damit etwa 30 Prozent aller in den USA erfassten Corona-Fälle.

In Spanien wütet das Coronavirus stärker:
Besonders heftig betroffen ist weiter die Region Madrid, wo bis gestern Abend knapp 10.000 Fälle und bereits 1.021 Todesopfer verzeichnet wurden. Madrid funktionierte das Messegelände Ifema in ein Krankenhaus mit 5500 Betten um.

Kabinett will Corona-Notpakete beschließen:
"Die Maßnahmen, die heute im Kabinett auf den Weg gebracht werden, unterstützen Familien, Mieter, Arbeitnehmer, Selbstständige und Unternehmen ganz praktisch, schnell und unbürokratisch", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Es seien gewaltige Summen, die Finanzminister Olaf Scholz dafür aufbringe.

Bauern suchen dringend Hilfskräfte:
Zu welchen Teilen kann die Ernte 2020 eingebracht werden? Die Landwirtschaft benötigt dazu 300.000 Aushilfen zwischen April und Oktober. Es wird befürchtet, dass die Osteuropäer wegen der Reisebeschränkungen nicht kommen können. Jobbörse: www.daslandhilft.de.

Fast 400 neue Todesfälle in Spanien an einem Tag:
Neben Italien sterben in Spanien die meisten Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit. Am Sonntag waren es weitere 394 Todesfälle. In Italien starben 651 Menschen (Samstag: 800).

Easyjet verkauft in der Schweiz Flüge zum Festpreis:
Der britische Billigflieger kehrt für die Wintersaison 2020/21 vorläufig vom Yield Management ab. Jede Strecke inklusive Steuern und Gebühren kostet 34 Franken. Allerdings gilt dieses Angebot zunächst nur für Buchungen in der Schweiz bis 24. März 2020.

--- SAMSTAG, 21.3.2010 ---

Zahl der Corona-Toten wächst stark:
Allein Spanien, das in Europa nach Italien am stärksten betroffen ist, meldete innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 300 Tote. Damit starben dort 1326 Personen von insgesamt knapp 25.000 bestätigt Erkrankten. In Deutschland wurden bislang 20.100 Infizierte gemeldet, von denen 70 starben.

Tausende deutsche Reisende nach wie vor in Indien:
Das Land will ab morgen eine Ausgangssperre anordnen. Ausländische Fluggesellschaften dürfen dann eine Woche lang nicht mehr landen. Deutsche sollen sich melden unter:
https://defederalforeignoffice.accounts.ondemand.com/saml2/idp/sso/defederalforeignoffice.accounts.ondemand.com

--- FREITAG, 20. März 2020 ---

Lombardei: 380 Tote an einem Tag:
Die Zustände in Norditalien sind dramatisch. In der Region um Mailand starben bereits 2550 Menschen an der Pandemie.

100.000 Deutsche aus Ausland zurückgeholt:
Lufthansa und Reiseveranstalter holten bislang fast 100.000 Urlauber mit mehr als 100 Sonderflügen zurück. Insgesamt sitzen um die 145.000 Deutsche im Ausland fest.

Corona lässt Klimaziele 2020 leicht erreichen:
Experten gehen davon, dass durch den radikalen Rückgang in Industrie und Verkehr der CO2-Ausstoß sogar um bis zu 45 Prozent sinkt.

Auch Easyjet stellt Flugbetrieb weitestgehend ein: Wie bereits jetzt schon viele andere Airlines fliegt Easyjet ab dem 24. März nur noch in einem Notflugplan mit sehr wenigen Strecken.

Hamburg verbietet Versammlungen:
Mehr als sechs Personen dürfen sich nicht mehr gemeinsam zeigen. Ausgenommen sind Familien und Gruppen von Bediensteten. Alle Restaurants müssen schließen. Andere Länder und Städte haben ähnlich strenge Regeln.

Norwegen sichert Zukunft von Norwegian:
Die Billig-Airline erhält umgerechnet 253 Mio. Euro, SAS bekommt die Hälfte. Letzterer helfen aber auch die Anteilseigner Dänemark und Schweden.

Finnland stützt Finnair mit Staatsgarantien: Die finnische Regierung will der Finnair Staatsgarantien im Umfang von 600 Mio. Euro gewähren.
Der Staat hält 55,8 Prozent der Anteile von Finnair.
 
China meldet erneut keine Neuinfektionen: Zum zweiten Mal hintereinander seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg erneut die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen.
 
Restaurantkette Vapiano ist pleite: Der Pizza- und Pasta-Kette ging es bislang auch schon sehr schlecht. Wegen Corona hat sie nun Insolvenz beantragt.

Italien meldet mehr Tote als China: Bisher sind 3405 mit dem Erreger infizierte Menschen gestorben. Inwieweit die offizielle Statistik in China die wahre Lage widerspiegelt und wie hoch die Dunkelziffer dort ist, ist allerdings unklar.

Schon über 15.000 Infizierte in Deutschland: Laut Johns-Hopkins-Universität sind mehr als 15.300 Deutsche am Coronavirus erkrankt. 44 Menschen starben.

Bei Air Canada müssen vorübergehend Tausende Mitarbeiter gehen: Die kanadische Fluggesellschaft entlässt mehr als 5100 Beschäftigte. Dies gilt bis mindestens Ende April.

--- DONNERSTAG, 19. MÄRZ 2020 ---

Niederlande schließt Grenzen für Nicht-EU-Bürger: Seit gestern kommen außereuropäische Reisende nicht mehr über die niederländischen Grenzen. Die Regierung des Landes zieht weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Betracht.
Teile der Londoner U-Bahn stillgelegt: Bis zu 40 Stationen sollen nach Angaben der Verkehrsbetriebe zunächst geschlossen werden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Auch der Verkehr mit Bussen ist eingeschränkt worden.

Auch Flixtrain setzt den Fahrbetrieb aus: Voraussichtlich bis Ende April fahren wegen der Corona-Krise keine Züge des Anbieters mehr.

Lufthansa muss 700 Flugzeuge parken: 700 der 763 Passagierjets werden vorübergehend geparkt. Ein Teil soll auf dem Frankfurter Flughafen abgestellt werden. Auch am BER sollen weitere Maschinen abgestellt werden. Gut 5% der Flüge finden noch statt.

Großbritannien schließt Schulen landesweit: Die britische Regierung hatte sich mit drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus bislang zurückgehalten. Inzwischen verschärfte sie ihren Kurs. Lehrer melden sich krank oder gehen in Isolation.

Ganz Tirol wird unter Quarantäne gestellt: Jede Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen – und dann nur zum nächstgelegenen Ort. Vor allem durch den Skitourismus, der am Sonntag eingestellt wurde, hat sich das Virus schnell verbreitet.

China meldet erstmals keine Neuinfektionen: Während der Ausbruch offenbar selbst in der besonders schwer betroffenen Stadt Wuhan unter Kontrolle gebracht wurde, droht nun durch "importierte Fälle" neues Ungemach.

Deutsche Flughäfen wollen keine Fieberkontrollen: Wegen der 14-tägigen Inkubationszeit seien solche Checks meist nutzlos. Zudem müssten durch die Umsteigeströme alle Passagiere geprüft werden.

Schon 128 Corona-Tote in England: Die Opfer waren zwischen 47 und 96 Jahre alt und gesundheitlich vorbelastet.

Zwei Millionen Kurzarbeiter erwartet: Das sagt das Bundesarbeitsministerium vorher. Kosten: über zehn Milliarden Euro.

Epidemie breitet sich in New York heftig aus: Die Zahl der Infizierten erhöhte sich am Donnerstag auf mehr als 3000 Menschen. Im Vergleich zu den Zahlen vom Dienstag bedeutete das mehr als eine Verdoppelung.






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