Über Portugal

Test-Flugzeug von Air Astana gerät außer Kontrolle

Die Embraer-Maschine befand sich nach einer Wartung auf einem Testflug, dabei fielen jedoch die Instrumente aus. Weil der Pilot zeitweise die Kontrolle verlor, kreiste er in engen Kurven über Portugal. Kampfflieger begleiteten ihn schließlich bei der Landung.

Zweitweise war eine Notlandung auf dem Meer in Betracht gezogen worden. Schließlich landete der Pilot die Maschine aber auf dem Flughafen von Beja, 150 Kilometer südöstlich von Lissabon, wie portugiesische Medien unter Berufung auf die Flugsicherungsbehörde NAV berichteten.

Der Pilot habe insgesamt drei Mal zur Landung angesetzt, bis er das Flugzeug sicher zu Boden habe bringen können, berichtete die Zeitung „Público“. Zwei F-16-Kampfjets hätten die Maschine dabei begleitet. Nach Angaben der Zeitung „Jornal de Notícias“ befand sich das Flugzeug nach einer Wartung auf einem Testflug, weshalb keine Passagiere, jedoch sechs Besatzungsmitglieder an Bord waren.

Offenbar waren nach dem Start die Instrumente ausgefallen, wodurch der Pilot zeitweise die Kontrolle über die Maschine des Typs Embraer E-190 verlor und in engen Kurven über Portugal kreiste. Er setzte einen Notruf ab, worauf die Militärjets zur Hilfe losgeschickt wurden. In Beja waren Krankenwagen und Feuerwehr vor Ort. Die Crew wurde ärztlich betreut, Verletzte habe es aber nicht gegeben.

Rauch im Flugzeug – Boeing landet in Sibirien

Eine Air-France-Maschine mit 282 Menschen an Bord musste indes wegen Rauchs in der Kabine außerplanmäßig in Sibirien im Osten Russlands landen. Die Boeing B-777 sei sicher auf der Landesbahn des Flughafens von Irkutsk aufgesetzt, es sei niemand verletzt worden, berichteten russische Medien am Sonntag unter Berufung auf die Behörden und den Flughafen. Die Maschine war von Paris nach Shanghai in China unterwegs. (dpa)

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