Tunesien

Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise

Tunesien-Reisenden wird empfohlen, besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten zu lassen.
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Tunesien-Reisenden wird empfohlen, besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten zu lassen.

Das Außenministerium warnt erneut vor islamistischem Terrorismus in Tunesien. Die Reise- und Sicherheitshinweise wurden überarbeitet.

Das Auswärtige Amt warnt vor deutlich erhöhten Anschlags- und Entführungsrisiken, die mit dem Besuch touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten verbunden sind. Auf Touren – auch organisierte Fahrten – in die tunesische Wüste sollten Reisende verzichten.

Generell wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden. Auch sollten Reisende die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen.

Bezüglich des Grenzgebiets zu Algerien und Libyen sowie des Südwestens und des Südostens des Landes rät das Auswärtige Amt dringend, auch die allgemeinen Hinweise zur Region zu beachten. Im Westen des Landes ist jenseits der Hauptverkehrsrouten generell besondere Vorsicht anzuraten. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in diesen Regionen ist zu rechnen.

Zudem wird Reisenden dringend geraten, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes anzumelden.

Neu ist, dass seit dem 1. Oktober 2014 von jedem ausländischen Reisenden ohne Wohnsitz in Tunesien eine Ausreisesteuer in Höhe von 30 Tunesischen Dinar erhoben wird. Reisende können die dazu benötigte Steuermarke unter anderem an Häfen, Flughäfen oder Grenzposten erwerben.

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