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Deutsche Bahn führt Paydirekt als Online-Bezahlfunktion ein

Mit Paydirekt machen deutsche Banken und Sparkassen Online-Direktüberweisungen möglich – auf datenschutzrechtlich sichere Art.
Getty Images/paydirect
Mit Paydirekt machen deutsche Banken und Sparkassen Online-Direktüberweisungen möglich – auf datenschutzrechtlich sichere Art.

Wer per Internet bezahlen will und Bauchschmerzen mit der US-Lösung Paypal hat, kann nun die deutsche Funktion Paydirekt nutzen. Diese ist die Bezahllösung der Banken und Sparkassen.

Bahn-Kunden können Paydirekt seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 nutzen. Sowohl Fahrkarten als auch Streckenzeitkarten und Reservierungen können damit bezahlt werden. „Wir wissen um die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden und ihre steigende Sensibilität beim Thema Sicherheit und Datenschutz“, kommentiert Mathias Hüske, Bahn-Zuständiger für Digitales, den Schritt. Mit der US-Lösung Paypal haben immer mehr Menschen mit Blick auf datenschutzrechtliche Aspekte Bauchschmerzen. Mit Paydirekt hingegen können sie im gewohnten Umfeld ihrer Bank oder Sparkasse bezahlen.

Als weitere Neuzugänge im Portfolio verzeichnet Paydirekt unter anderem die Online-Shops von Netto – netto-online.de und plus.de, den Garten- und Heimwerkermarkt Garten XXL und den Online-Modehändler About You, der zum Hamburger Otto-Konzern gehört. Auch Einkäufe von My Toys, Deutschlands größtem Online-Shop für Spielzeug und Produkte rund ums Kind, lassen sich mit der als sehr sicher geltenden Funktion bezahlen.

Auf Nutzerseite verzeichnet Paydirekt allerdings noch Anlaufschwierigkeiten. Hauptkonkurrent Paypal aus den USA ist derzeit noch übermächtig. (OG)

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