Tel Aviv

Lufthansa und Air Berlin stellen Flüge ein

Der Nahostkonflikt wirkt sich immer stärker auf die Reisebranche aus. Lufthansa und Air Berlin wollen zumindest heute nicht nach Tel Aviv fliegen. Die US-Luftfahrtbehörde hat alle amerikanischen Verbindungen untersagt.

Air Berlin teilte mit, Tel-Aviv-Flüge am gestrigen Dienstag und am heutigen Mittwoch nicht durchzuführen. Lufthansa und ihre Töchter Swiss, Austrian Airlines und Germanwings wollen ihre Flüge nach Tel Aviv zunächst für 36 Stunden einstellen.

Gäste, die auf einen der annullierten Flüge gebucht waren, könnten kostenlos umbuchen oder sich den Ticketpreis erstatten lassen. Die Situation in Israel werde ständig verfolgt. Abhängig vom Wochentag fliege die Lufthansa Gruppe aus Berlin, Frankfurt, Köln, München, Wien und Zürich zwischen sieben und zehn Mal pro Tag nach Tel Aviv.

Am Dienstag hatte Delta Airlines bekanntgegeben, alle Flüge aus und nach Israel einzustellen. Grund waren „Berichte über eine Rakete oder damit verbundene Trümmer“ in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens. Im Laufe des Tages zogen United, US Airways und American Airlines sowie KLM und Air-France nach.

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hatte amerikanischen Fluggesellschaften am Dienstag sogar untersagt, in den folgenden 24 Stunden nach Israel zu fliegen. Am Dienstagabend empfahl auch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) den Airlines, den Flughafen in Tel Aviv zu meiden.

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