Shenzen

Erste Fachmessen in Corona-Zeit absolviert

Die Messe Frankfurt richtete die beiden Ausstellungen im chinesischen Shenzen aus. Mit 42.000 Besuchern erreichten sie eine hohe Teilnehmerzahl.

Nach dem weltweiten Lockdown hat die Messe Frankfurt ihre ersten Fachmessen absolviert – "mit großem Erfolg", wie sie jetzt mitteilt: "Die Intertextile Shenzhen Apparel Fabrics und die Yarn Expo verdeutlichten eindrucksvoll die Bedeutung der persönlichen Begegnung und das gesteigerte Bedürfnis nach physischen Treffen in der aktuellen Situation."

In Pandemie-Zeiten habe man mit den beiden Veranstaltungen ein klares Zeichen gesetzt: Die Branchen wünschten sich Messen zurück. Auf der Intertextile Shenzen Apparel Fabrics waren 886 Aussteller vertreten, auf der Yarn Exo, die parallel stattgefunden hat und viele thematische Schnittstellen besitzt, waren es 125 Aussteller.

Ebenfalls zur gleichen Zeit fanden die CHIC und die PH Value statt. "Messen haben nach Krisen schon immer dazu beigetragen, dass sich die Wirtschaft wieder erholt", kommentiert Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt: "Es freut uns daher sehr, dass wir die Branchen Stück für Stück wieder zusammenbringen können, was sie gerade in der aktuellen Situation dankbar annehmen."

Auf den Veranstaltungen zeigten mehr als 1000 Aussteller ihre Neuheiten dem interessierten Fachpublikum, insgesamt wurden 42.000 Besuche verzeichnet – ein hoher Wert. "Die Intertextile Shenzhen gibt den Startschuss für die weltweite Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs und belegt, wie groß der Bedarf an physischen Begegnungen und professionellen Plattformen ist", sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Dies sei nicht nur ein gutes Zeichen für den Textilbereich, in dem die Messe Frankfurt mit mehr als 50 Messen weltweit Marktführer sei und die gesamte Wertschöpfungskette abbilde, sondern auch für die Veranstaltungsbranche insgesamt.

"Auch in Deutschland laufen die Vorbereitungen für weitere Veranstaltungen im laufenden Jahr auf Hochtouren, darunter die Nordstil, die Formnext und die Hypermotion", versicherte Braun.

Die Messen in Shenzen fanden unter strenger Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsstandards statt. Dazu gehörte neben Abstandsregeln und Maskenpflicht auch die im Vorfeld notwendige Online-Registrierung aller Besucher.
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