Sabine wütet

Airlines streichen Hunderte Flüge wegen Sturms

Seit Sonntag fallen an den deutschen Flughäfen Hunderte Verbindungen aus. Sollte sich Sabine nicht beruhigen, dürften am Montag und Dienstag weitere folgen.

In Norddeutschland, wo sich Sabine als erstes bemerkbar machte, wurden schon seit Sonntag Morgen Fährverbindungen auf die Inseln eingestellt. Aber auch die Bahn und die Fluggesellschaften bereiten sich auf Ausfälle vor. Wer nicht reisen möchte, kann die Fahrkarte kostenfrei stornieren, teilt die Bahn mit. Sie empfiehlt, geplante Reisen zwischen Sonntag und Dienstag auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands die zweithöchste Unwetterwarnstufe herausgegeben. Es handele sich jedoch um einen normalen, kräftigen Wintersturm heißt es. Mit Rekord-Orkanen wie Kyrill oder Lothar sei er bei weitem nicht vergleichbar.

Dennoch haben einige Fluggesellschaften zur Vorsicht bereits einige Hundert Strecken gecancelt. So verzichten Lufthansa und Eurowings auf Hunderte Flüge, vor allem im Inland, aber auch ins benachbarte Ausland sowie nach Großbritannien, wo der Sturm bereits wütet. Aber auch British Airways und KLM stornierten Strecken.


Die Deutsche Bahn hat seit 12 Uhr eine kostenfreie Hotline geschaltet, unter der sich Kunden über die Folgen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren können. Die Nummer lautet: 08000 99 66 33.


stats