Registrierung

Japan geht massiv gegen Praktiken von Airbnb vor

In Tokio lassen sich nicht mehr so einfach Airbnb-Wohnungen anbieten.
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In Tokio lassen sich nicht mehr so einfach Airbnb-Wohnungen anbieten.

Der umstrittene US-Konzern musste bereits 80% seiner Angebote in Japan von seiner Website entfernen. Das Land verlangt, dass sich auch Airbnb an die Gesetze hält und seine Unterkünfte registrieren lässt.

Immer mehr Staaten und Städte gehen gegen die umstrittenen Praktiken des US-Konzerns Airbnb vor. Diesem wird vorgeworfen, sich in vielen Fällen nicht an geltende Gesetze zu halten und Vermietungen damit ohne Genehmigung zu betreiben. Das kann auch für Gäste böse enden. Zudem trägt die zunehmende Zahl an Airbnb-Angeboten zu Wohnungsnot und steigenden Mieten bei. Anders als Hotels halten sich Vermieter mitunter nicht an Vorschriften zur Registrierung oder hinterziehen Steuern.

Städte wie Los Angeles, New York, Amsterdam und Barcelona greifen bereits hart durch und erlauben die Vermietung nicht mehr grundsätzlich. Am härtesten jedoch dürfte Japan vorgehen. Dort musste Airbnb rund 80% seiner Angebote von der Website entfernen, da das Land seine Regelungen für Kurzzeit-Vermietungen deutlich verschärft hat.

Der Anbieter an sich darf in Fernost zwar weiterhin operieren, muss sämtliche Wohnungen jedoch registrieren lassen. (OG)

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