Regionalflieger

Flybe streicht 25 Strecken

Die 78-sitzige Bombardier Dash8/Q-400 soll das Rückgrat der Flybe-Flotte werden.
Adrian Pingstone/Wikimedia
Die 78-sitzige Bombardier Dash8/Q-400 soll das Rückgrat der Flybe-Flotte werden.

Die britische Regionalfluggesellschaft befindet sich nach dem Aufkauf durch Virgin Atlantic, Stobart und Cyrus Capital in einer Phase der Flottenreduzierung.

Vom Winterflugplan 2019/20 an wird es keine Jet-Abflüge mehr von den Flybe-Basen Cardiff und Doncaster/Sheffield geben. Der Betrieb in Exeter wird reduziert. Das teilt der Flugroutendienst "Routes" mit. Insgesamt 23 eigene Strecken sowie 2 Verbindungen, die der Franchise-Nehmer Stobart durchführt, werden gestrichen.



Sieben der wegfallenden Routen wurden bislang von Cardiff aus geflogen. Dazu gehört auch die München-Verbindung, die nur noch bis zum 6. September bedient wird. Zudem entfallen vier Strecken ab Doncaster/Sheffield, vier ab Southampton, jeweils drei ab Exeter und Norwich sowie jeweils eine ab Manchester (nach Innsbruck) und Newquay. Stobart stellt zwei Flüge ab London Southend ein.

Alle weiteren Routen ab Cardiff und Doncaster/Sheffield werden auf Turboprop-Betrieb umgestellt: Statt Embraer- werden Dash8-Maschinen eingesetzt. Manchester–Düsseldorf soll von einem Mix der beiden geflogen werden, während zwischen Birmingham und Düsseldorf nur noch E-195 im Einsatz sein werden. Nach Hannover fliegen von den beiden englischen Städten im Winter Dash8-Typen.



Flybe will die 78-sitzigen Turboprop-Maschinen zum Rückgrat ihrer Flotte machen.






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