Nach Corona

Messe Frankfurt rechnet mit schneller Erholung

Schon 2023 will die Messe Frankfurt wieder das Niveau von 2019 erreicht haben. Die Krise werde man gut meistern, heißt es.

Die Frankfurter Messegesellschaft rechnet mit einer schnellen wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise. "Wir wollen 2023 wieder das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen", sagte Messechef Wolfgang Marzin.

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 werde man den Betrieb in Frankfurt sowie bei den Auslandsveranstaltungen strukturiert wieder hochfahren. Für Oktober ist die Buchmesse geplant, die mit einem besonderen Schutz- und Hygienekonzept stattfinden soll.

Das laufende Geschäftsjahr werde die Gesellschaft trotz massiver Mittelabflüsse meistern, sagte Marzin. In der Krise habe man das Veranstaltungsportfolio erweitert und antizyklisch in den Standort investiert. Unter anderem wurde die Modemesse Fashion Week an den Main geholt, die im kommenden Jahr erstmals stattfinden soll.

Der Messe-Chef kündigte weitere Kreditaufnahmen und ein Sparprogramm an. Nach Darstellung des Aufsichtsratschefs und Frankfurter OB Peter Feldmann hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 zusätzliche Rückstellungen von 20 Mio. Euro gebildet. Der Gewinn betrug nach endgültigen Zahlen 48 Mio. Euro bei einem Umsatz von 736 Mio. Euro.

stats