Meine Woche | KW 30

Wie geht es Euch? Uns geht es gut ...

Oliver Graue ist Chefredakteur BizTravel
FVW Medien
Oliver Graue ist Chefredakteur BizTravel

An dieser Stelle berichtet BizTravel-Chefredakteur Oliver Graue über seine Woche im Business Travel.

Freitag, 17. Juli 2020

Waren Sie, liebe Leserinnen und Leser, schon im Urlaub? Fahren Sie noch? Oder machen Sie es sich in diesem Corona-Jahr auf Terrasse, Balkonien und in der heimischen Region gemütlich?

Normalerweise nehmen wir uns einmal im Jahr eine Fernreise vor – wobei "fern" für mich nicht unbedingt bedeutet, einen anderen Kontinent zu bereisen. Auch einen fünfstündigen Flug auf die Kanarischen Inseln würde ich schon zu dieser Kategorie zählen.

Zumindest waren Lanzarote und Teneriffe unsere "Fernreiseziele" im vergangenen Jahr. Was es dieses Jahr wird? Keine Ahnung. Noch hält es uns eher im Land, und so haben wir bereits für jeweils einige Tage beispielsweise die Ostsee (Rügen) und das Bergische Land – meine Heimat – besucht.

Ungewöhnlich sind solche Deutschland-Touren für mich allerdings nicht, ganz im Gegenteil erkunde ich bereits seit gut zehn Jahren unser Land, einfach weil ich finde, dass es auch hierzulande Tolles zu entdecken gibt.

Und zumindest das Bergische Land hat gezeigt: Die vielbeschworenen Urlaubermassen gibt es längst nicht überall im Land. In vielen Regionen lässt sich weiterhin mit viel Muße und Ruhe Natur und Kultur genießen. Was auch immer Sie vorhaben, wünscht Ihnen die BizTravel-Redaktion schon mal einen schönen und hoffentlich erholsamen Urlaub.

Montag, 20. Juli 2020

Eine Frage, die sich gleich an das oben Erwähnte anschließt: Falls Sie in den Urlaub fahren, wie halten Sie es dann mit den Grüßen an Angehörige und Bekannte daheim? Senden Sie Whatsapp- oder Twitter-Botschaften, schreiben Sie E-Mails oder SMS, telefonieren Sie – oder gehören Sie noch zu der immer kleiner werdenden Gruppe derjenigen, die echte Ansichtskarten schreiben?

Ich muss ja zugeben: Ich finde das Kartenschreiben toll – auch wenn ich es selbst zuletzt  eher vernachlässigt habe. Was aber nicht bedeutet, dass ich in meinen Urlauben auf den Kauf von Ansichtskarten verzichte.

Schon als Kind in den 70er-Jahren habe ich fast überall, wo ich war, diese Karten gekauft und schon damals eine riesige Sammlung aufgebaut. Später habe ich nach der friedlichen Revolution in der DDR mit dortigen Kartensammlern getauscht, so dass ich heute über Hunderte (n)ostalgischer DDR-Postkarten verfüge.

Die meisten sind schwarz-weiß, und bei den Motiven dominieren nicht selten die damals modernen Plattenbauten. Was übrigens auf vielen 70er-Karten aus dem Westen nicht groß anders ist: Sie zeigen die für diese Zeit typischen Bauten, auf die man damals stolz war. Heute hingegen ärgert man sich darüber, welch historische, teilweise jahrhundertealten Häuser man für sie abgerissen hat.

Kartensammeln ist für mich Zeitgeschichte, und wer weiß, was ich über die heute erworbenen Exemplare denke, wenn ich sie mir in 20 oder 30 Jahren anschauen werde? Und ja – ich werde auch wieder Karten schreiben: "Wie geht es Euch? Uns geht es gut. Das Wetter ist toll, das Essen schmeckt, und wir können wunderbar entspannen. Liebe Grüße in die Heimat!"

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

2.
Oliver Graue Moderator
Erstellt 22. Juli 2020 12:19 | Permanent-Link

... zugegeben, Frau Hense, ein besonders kreativer Ansichtskartenschreiber bin ich nicht ;-)

1.
Karin Hense
Erstellt 22. Juli 2020 11:44 | Permanent-Link

langweiliger Text ;'(

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