Marktvergleich

Preisvorteil für Serviced Apartments

Serviced Apartments, wie das Madison in Hamburg, punkten preislich vor allem bei längeren Aufenthalten.
Klaus Stemmler
Serviced Apartments, wie das Madison in Hamburg, punkten preislich vor allem bei längeren Aufenthalten.

Der Markt der Serviced Apartments wächst in Deutschland kräftig. Das dürfte auch an den Preisen liegen, die häufig unter denen vergleichbarer Hotels liegen, wie die Vermittlungsplattform Acomodeo ermittelt hat.

Demnach sind in der D/A/CH-Region Einsparungen von bis zu 54 Prozent möglich. So zum Beispiel in Frankfurt am Main: Dort lag der durchchnittliche Hotel-Übernachtungspreis 2018 bei 106 Euro. Bei Serviced Apartments in der Main-Metropole waren es dagegen nach Angaben von Acomodeo nur 46 Euro. Mit 53 Prozent ist der prozentuale Preisvorteil in der bayerischen Landeshauptstadt München ähnlich hoch, obwohl eine Nacht im Serviced Apartment mit 53 Euro teurer ist als in Frankfurt. Auch in Stuttgart ergeben sich Preisvorteile für Geschäftsreisende bei Langzeitaufenthalten in Serviced Apartments (minus 51 Prozent).

Im Rahmen der jährlich durchgeführten Studie stellt Acomodeo fest, dass die Durchschnittspreise für Serviced Apartments in acht der elf untersuchten Städte – darunter auch Hamburg, Berlin und Köln – im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2017 sogar rückläufig waren. Lediglich in Düsseldorf, Nürnberg und Zürich wurde ein Anstieg der Buchungspreise verzeichnet. Die Preisentwicklung lässt sich laut Acomodeo größtenteils auf den Markteintritt neuer Anbieter sowie Langzeitanpassungen des Preises von bereits bestehenden Anbietern zurückführen. Vor allem im neu entstandenen Budget-Segment macht sich demnach ein rapides Wachstum bemerkbar. Es zeichne sich durch eine minimale Service-Struktur bei jedoch gleichbleibender Qualität aus, wodurch günstigere Raten angeboten werden könnten, heißt es bei Acomodeo.

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