Lesetipp

Wie Kaffeebohnen ein Leben verändern können

Wiley Verlag

Für manche Menschen ist das Dasein stressig, hart und schwer erträglich – derzeit mehr denn je. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, das Leben zum Positiven zu verändern.

Mit 100 Seiten ist das Büchlein recht schmal, zumal der Text durch sehr viele Zeichnungen ergänzt ist. Und trotzdem hat es "Die Kaffeebohne" in ihrem amerikanischen Original zum Wall-Stree-Journal-Beststeller geschafft.

Das mag an der Bekanntheit der Autoren liegen: Jon Gordon hat mit seinen Büchern, die zu einem positiven Denken und Handeln aufrufen, bereits viele Millionen Leser gewonnen. Und Damon West tourt seit Jahren als Motivationstrainer durchs Land und redet vor Football-Teams, in Schulen und Unternehmen.

Und ja, vom Ausdruck her ist das Buch sehr amerikanisch gehalten: Mit Pathos und Euphorie wird nicht gespart. Dennoch ist es auch für nüchterne Europäer nicht nur eine höchst kurzweilige, sondern lehrreiche Lektüre. Denn Gordon und Damon erzählen anhand einer Fabel (eben der Fabel von der Kaffeebohne), wie Menschen, die unter Stress und Ängsten leiden, ihr Leben umkrempeln können. Sie zeigen, wie sie sich entfalten können und wie sie sich und ihre Umgebung zum Positiven transformieren.

Was man am Ende aus der kleinen Erzählung mitnimmt, ist jedem selbst überlassen. Wer sich grundlegend verändern will, der liegt mit dem Buch aber zumindest nicht falsch – zumal es in ein bis zwei Stunden gelesen ist.

Jon Gordon, Damon West: Die Kaffeebohne. Erschienen im Verlag Wiley. 104 Seiten, Preis: 16,99 Euro.

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