Lesetipp

Steinreich und von herber Schönheit gezeichnet

Trescher

Ins Fichtelgebirge entführt der neueste Trescher-Reiseführer. Darin entpuppt sich die oftmals unterschätzte nordostbayerische Region als ein wahres Naturparadies.

Von Overtourism kann hier keine Rede sein. Zum Glück, denn so haben die Gäste, die es ins Fichtelgebirge zieht, viel von der wunderbaren Landschaft für sich. Tatsächlich ist das Gebiet im Nordosten Bayerns – zwischen dem fränkischen Bayreuth und dem tschechischen Eger – von einer herben Schönheit geprägt. Viel Wald, seltene Tierarten, ein Paradies für Pilzsammler, abgeschiedene Moore, kleine Seen und sehr, sehr viele Steine: Auf all dies geht Gernot Messarius in seinem gerade erschienenen Reiseführer "Fichtelgebirge" ebenso ein wie auf die historischen Orte und Städte wie Bayreuth, Kulmbach, Hof oder Steinwald.

Umfassend und liebevoll beschreibt er die Region um den Schneeberg (1051 Meter) und den Ochsenkopf (1024 Meter), das bayerische Vogtland, die Grenze an der Eger, das Bayreuther Vorland, Waldstein und Kornberg. Vor allem Wanderern, Naturliebhabern und Wintersportlern bietet sich im Fichtelgebirge ein geradezu ideales Feriengebiet, fern von Touristenströmen und dennoch sehr gut zu erreichen (Autobahn Nürnberg—Hof). Wie jeder Trescher-Reiseführer liefert auch dieser zahlreiche praktische Tipps samt Ausflugsvorschlägen.

Es würde nicht wundern, wenn das Fichtelgebirge in den kommenden Jahren eine touristische Rennaisance erleben würden. Alle Voraussetzungen dazu erfüllt es.

Nähere Hinweise samt des Vorworts:
https://www.trescher-verlag.de/reisefuehrer/deutschland/fichtelgebirge.html

Gernot Messarius: Fichtelgebirge. Mit Bayreuth, Kulmbach, Hof und Steinwald. Erschienen bei Trescher, 218 Seiten, Preis: 14,95 Euro. ISBN-13: 978-3897944732.


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