Länder-Überblick

Schon mehr als 15.000 Tote weltweit

Infiziert sind insgesamt mehr als 350.000 Menschen. Eines der Pandemie-Zentren ist derzeit Europa.

Nach Angaben von US-Experten waren am Montag rund um den Globus mehr als 350.000 Menschen infiziert (Sonntag: knapp 330.000), fast 15.400 Menschen starben (knapp 14.400), wie Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins mitteilten. Besonders betroffen sind auch europäische Staaten.

Am schlimmsten trifft es Italien mit 60.000 Infizierten und etwa 5500 Toten. Nun hofft das Land auf weniger dramatische Zeiten. Seit Montag ist die nicht-lebenswichtige Produktion gestoppt. Auch sorgt der Tod weiterer Ärzte im besonders notleidenden Norden für Trauer und Entsetzen.

Auch in Spanien steigen die Zahlen weiter an. Bis Montagmittag wurden mehr als 33.000 Fälle bestätigt, 14 Prozent mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten stieg von 1720 auf gut 2200. Allein in der Region Madrid, dem Zentrum der Krise in Spanien, lag die Zahl der Todesopfer bei rund 1200.

In Deutschland zählte man gestern mehr als 27.700 Infektionen. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 8200 sowie Bayern mit mehr als 5700 und Baden-Württemberg mit mehr als 4300 Fällen. Mehr als 115 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben.

Frankreich hat fast 17.000 Infizierte und mehr als 670 Corona-Tote registriert. In der Hauptstadt wird verstärkt kontrolliert - dort und im ganzen Land gilt eine Ausgangssperre. Die Polizei ist zunehmend genervt von Leuten, die sich als Jogger tarnen.

In Großbritannien ist die Hauptstadt London die am stärksten betroffene Region. Einzelne Krankenhäuser meldeten schon Kapazitätsengpässe. Trotzdem drängten sich am vergangenen Wochenende viele Londoner auf Märkten oder in Parks. Zuletzt waren in Großbritannien mehr als 5700 Menschen infiziert, fast 290 sind gestorben.

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