Klimaschutz

CSU Ingolstadt verbietet Kurzstreckenflüge

Die Verwaltung der bayrischen Stadt darf bei Strecken unter 500 Kilometern nicht mehr ins Flugzeug steigen. Der CSU-Bürgermeister verfügte, dass solche Routen nur noch per Bahn vorzunehmen sind.

Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Für Dienstreisen bis 500 Kilometer hat Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) demnach einen solchen Verzicht auf Flüge angeordnet. Dieser Regelung, die für die Stadtverwaltung gilt, schließen sich freiwillig auch die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen an.

"Wir möchten hier beispielhaft vorangehen und unsererseits für Dienstreisen verstärkt umweltfreundliche Verkehrsmittel wie die Bahn nutzen", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" den CSU-Politiker. Damit sei man eine der ersten Städte deutschlandweit, die eine solche Regelung umsetzten. Das Verbot gilt für alle 8500 Beschäftigten bei Stadt und Tochterunternehmen.

Die Zahl solcher Flüge, welche die Mitarbeiter pro Jahr vornehmen, ist mit 17 nicht besonders hoch. Dennoch könnten auf diese Weise viele Tonnen CO2 eingespart werden. Kurzstrecken, die künftig per Bahn vorzunehmen sind, sind vor allem solche nach Oppeln in Polen und Györ in Ungarn, die Partnerstädte Ingolstadts. Die Stadt ist gut ans ICE-Netz angeschlossen.

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