In 14 Ländern

VFS stellt deutsche Visa in Asien-Pazifik aus

Das in Dubai sitzende Unternehmen bearbeitet die Visumanträge von Einwohnern asiatisch-pazifischer Staaten, die nach Deutschland reisen wollen. Allein in China eröffnet VFS Visumstellen in 15 Großstädten.

VFS Global hat vom Auswärtigen Amt den regionalen Auftrag erhalten, für Deutschland die Visumsdienstleistungen im asiatisch-pazifischen Raum zu übernehmen. Gemäß dem neuen Vertrag werde der in Dubai sitzende Dienstleister die deutschen Visumsstellen an 36 neuen Standorten in 14 Ländern betreiben, heißt es in einer Pressemitteilung.

So bearbeite VFS künftig die Visumanträge von Personen, die in Brunei, Fidschi, Kambodscha, Laos, Malaysia, Mongolei, Myanmar, Papua-Neuguinea, Singapur, Vietnam, Indonesien, Philippinen, China und Thailand leben. Dadurch werde ihnen der Weg zur Deutschen Botschaft erspart. Eröffnet würden die Visumsstellen im ersten Quartal 2019.

Allein in der Volksrepublik China würden zusätzliche Visumsstellen in 15 Großstädten eröffnet, heißt es. Ergänzend biete VFS einen mobilen biometrischen Dienst an 24 Standorten an. Auf diese Weise könnten Antragssteller Dokumente und biometrische Informationen an einem Standort ihrer Wahl einreichen, etwa von zu Hause oder vom Büro aus. Der Besuch einer Visumstelle erübrige sich damit für sie.

VFS betreibt dereit 59 deutsche Visumsstellen in 16 Ländern. Der Anbieter arbeitet bereits für andere europäische Staaten ie Belgien, Estland, Ungarn, Italien, Litauen oder Slowenien. Das Unternehmen gehört zur schwedischen Beteiligungsgesellschaft EQT. (OG)

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