Hotel-Deal

Starwood auf Einkaufstour in Ostdeutschland

Die US-amerikanische Blackstone-Investmentgesellschaft hat sich von zahlreichen Hotels in Deutschland getrennt. Sie werden künftig als Westin, Radisson, Park Inn, Grand Hotel, Ibis, Mercure und Pullman geführt.

Die US-amerikanische Blackstone-Investmentgesellschaft hat sich von zahlreichen Hotels in Deutschland getrennt, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“. Neuer Besitzer sei ein Konsortium um den US-Konzern Starwood-Capital. Außer fünf Dresdner Häusern (Westin Bellevue, Pullman und drei Ibis) umfasst das Paket weitere einstige DDR-Interhotels, die bislang in Blackstone-Besitz waren. Starwood soll insgesamt 600 Mio. Euro gezahlt haben.

In Leipzig handelt es sich dabei um das Westin- und Radisson-Hotel, in Erfurt um ein Radisson und in Potsdam und Chemnitz jeweils um ein Mercure. Berlin steuert ein Park Inn sowie ein Grand Hotel hinzu.

Blackstone hatte die DDR-Interhotels 2007 von zwei deutschen Banken für etwa 750 Mio. Euro erworben gehabt. Betrieben wurden sie von der Kölner Event-Hotelgruppe. Ferner ist in dem Paket das seit 20 Jahren leerstehende Gebäude des einstigen Luxushotels Astoria in Leipzig enthalten. Neben Starwood-Capital gehören auch i-Star und Brookfield zu dem Käufer-Konsortium. Starwood gilt als einer der größten Luxushotel-Betreiber der Welt.

In Dresden handelt es sich um die Ibis-Häuser Lilienstein, Königstein und Bastei, das Westin Bellevue sowie das Pullman. (OG)

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