Größer nach Dubai

Erste A-380-Strecke ab Hamburg

Der Airbus A-380 kommt jetzt täglich nach Hamburg. Anlässlich der Erstlandung des neuen Linienflugs gab es die obligatorische Wasserfontäne zur Begrüßung.
Michael Penner
Der Airbus A-380 kommt jetzt täglich nach Hamburg. Anlässlich der Erstlandung des neuen Linienflugs gab es die obligatorische Wasserfontäne zur Begrüßung.

Emirates wird künftig täglich den Riesen-Airbus A-380 nach Dubai einsetzen. Die Maschine und die darin sitzenden Passagiere wurden in der vergangenen Woche mit einer Wasserfontäne begrüßt.

Es ist der 105. Jet vom Typ Airbus A-380, der an Emirates ausgeliefert und direkt danach in den Liniendienst gestellt wurde. „Der A-380 kommt nach Hause“, sagte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler mit Blick auf den Airbus-Produktionsstandort Hamburg-Finkenwerder. Dort wurden wesentliche Teile des 105. Emirates-Riesenjets zusammengesetzt.

Erst wenige Wochen zuvor hatte Eggenschwiler die letzten für die Abfertigung des Jets notwendigen Vorkehrungen getroffen: Nun können Passagiere in Hamburg über drei Fluggastbrücken an Bord des A-380 gehen. Auch den Wartebereich hat der Airport auf die neuen Anforderungen ausgerichtet.

Den ersten A-380-Flug hat Emirates mit viel Symbolik versehen: So saß mit Hauke Smid ein gebürtiger Hamburger Kapitän im Cockpit, als First Officer war Sultan Hussain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) im Einsatz. Beide schwenkten nach der Landung Fahnen aus dem Cockpit: der eine die von Hamburg, der andere die der VAE.

Als nächstes will Emirates nun Berlin anfliegen. Für diese Stadt gibt es allerdings noch keine entsprechende Vereinbarung zwischen Deutschland und den VAE. (RIM)

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