Filmtipp

Das indische Grabmal

AV Visionen

Ein Monumental-Epos aus dem Jahre 1921: Der in Berlin entstandene Film ist nun als DVD erhältlich. Ende 2018 war er Schwerpunkt beim Cinefest Hamburg.

Als er 1921 auf den Markt kam, bezeichneten ihn seine Macher nicht gerade unbescheiden als "der Welt größter Film". Das war das Monumental-Epos "Das indische Grabmal", gedreht in Wolterdorf bei Berlin, aber tatsächlich: So aufwändig und so teuer war noch kein Streifen vor ihm produziert worden.

Seiner Frau, die er an einen englischen Offizier verloren hat, will Fürst Ayan von Eschnapur das schönste Grabmal aller Zeiten erbauen lassen. Wenn ihm nicht die Frau des beauftragten Architekten in die Quere kommen würde. In zwei Teilen – "Die Sendung des Yoghi" und "Der Tiger von Eschnapur" – wird die Geschichte erzählt. Neu sind nur die Zwischentitel und der Soundtrack.

Ein Genuss für Cineasten, die Freude an historischen Filmen haben! Zumal ein 28-seitiges Booklet sehr umfassend über den Streifen informiert.

Das indische Grabmal, auf DVD und Blu-ray


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