Ebola und Krieg

Reisewarnung für den Kongo

Die Bundesregierung warnt vor Geschäftsreisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo.

Zum einen sind auch im Kongo einheimische Ebola-Fällen aufgetreten. Dabei handle es sich allerdings um ein anderes Virus als das, was derzeit für die Ebola-Epidemie in Westafrika sorgt. Der Kongo hat Erfahrung mit der Krankheit und wird immer wieder von Ausbrüchen heimgesucht.

Zum anderen treten verstärkt Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen auf. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein, so das Auswärtige Amt. Zwar habe sich die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, entspannt. Lubumbashi, die Hauptstadt Katangas, sei aber weiter durch bewaffnete Gruppen bedroht.

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