E-Scooter

Hamburger Hochbahn vermietet eigene Tretroller

Anders als diese Kickroller sind E-Scooter elektronisch betrieben.
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Anders als diese Kickroller sind E-Scooter elektronisch betrieben.

Auch die Hansestadt Hamburg steigt ins Geschäft mit den Elektrorollern ein. Gemeinsam mit dem Anbieter Voi will die Nahverkehrstochter Hochbahn Abstellanlagen in Berne und Poppenbüttel einrichten.

Aber auch für die Innenstadt sei ein Engagement geplant, heißt es in einer Mitteilung. Der schwedische Tretroll-Verleiher Voi ist bereits in Städten wie Stockholm, Oslo und Kopenhagen aktiv. Sobald das Kraftfahrtbundesamt die Betriebserlaubnis für Hamburg erteile, werde man auch in der Hansestadt aktiv sein. Partner ist die Hochbahn, die die städtischen U-Bahnen und Busse betreibt.

Die Elektro-Tretroller sollen sich dann an der U-Bahn-Haltestelle Berne und an der S-Bahn in Poppenbüttel ausleihen lassen, jeweils an den P+R-Parkplätzen. Abgestellt werden dürfen sie in dem Gebiet dazwischen. Das Ganze ist zunächst als sechsmonatiges Pilotprojekt mit 60 Fahr- bzw. Tretzeugen angelegt. Danach seien weitere Stationen angedacht, auch in der Innenstadt. Gebucht wird über eine App.

Die Roller, die 20 km/h fahren, stehen derzeit heftig in der Diskussion. Zunächst sollte ihr Betrieb auf den Fußwegen erlaubt werden – die Bundesregierung machte hier jedoch einen Rückzieher. Schon heute kommt es immer wieder zu Zwischenfällen zwischen Radfahrern und Fußgängern. Die E-Roller hätten diese Konflikte verschärft. Nun dürfen sie auf den Fahrradwegen verkehren und wo es solche nicht gibt, auf der Straße.


Probleme könnte es auch mit Elektroroller-Schrott geben. In manchen Städten türmen sich vor allem E-Fahrräder an allen möglichen Ecken zu Schrottbergen auf. Voi versicherte jedoch, die Stadt mit den Scootern nicht überschwemmen zu wollen. Für eine Fahrt werden etwa 10 bis 20 Cent pro Minute berechnet.

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