Dorint & Co

Hotels bieten ihre Zimmer für Krankenversorgung an

Dorint verfügt über 60 Häuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber auch andere Betreiber gehen diesen Schritt.

In einem offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister und seine Kollegen in den Ländern bietet die Hotelgruppe an, die derzeit nahezu leerstehenden Betten für eine eventuelle Notfallversorgung zu nutzen. Diese könnte erforderlich werden, wenn die Infektionszahlen bei Corona weiter steigen.

"Die Coronakrise fordert von uns allen Kreativität und Anpassungsfähigkeit, damit wir unter den gegebenen und sich noch weiter verändernden Umständen leben und arbeiten können", heißt es im Brief der Geschäftsführung: "Wir werden alles tun, um die präventive Planung von Bund und Land weiter zu unterstützen."

Die Kette, die Dirk Iserlohe gehört, verfügt über insgesamt 60 Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hierzulande ist sie in fast jedem Bundesland vertreten.

Auch andere Ketten und Einzelhäuer helfen inzwischen. In den Städten Frankfurt am Main und München stellen etwa die Fleming's Hotels Einsatzkräften, die für den Kampf gegen das Coronavirus extra umziehen, ihre Zimmer zur Verfügung. Zureisende Ärzte, Krankenschwestern und Polizisten sowie Hilfskräfte aus Pflegeberufen, von der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk übernachten kostenfrei in den Hotelzimmern.
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