Business Travel

Diese Hygiene-Tipps gelten für Geschäftsreisende

So passt es: Auf Bänken sollte höchstens eine Person Platz nehmen.
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So passt es: Auf Bänken sollte höchstens eine Person Platz nehmen.

In Zeiten von Corona sollten Firmenkunden und Dienstreisende besonders auf die Hygiene achten, um möglichen Ansteckungen mit dem Virus zu entgehen. Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat einige Tipps gesammelt.

Zusätzlich zu den auch im privaten Alltag geltenden Regeln von Abstand und Hygiene gelte es, die bereitgestellten Desinfektionsmittel zu nutzen, rät Florian Storp, Vorstand im DRV und Vorsitzender des DRV-Ausschusses Business Travel. "Zudem sollen Reisende, wo immer möglich, mobile Bezahlmethoden, Beratung durch Chat-Bots und digitale Lösungen wie mobilen Check-in bevorzugen. So werden risikoreiche Kontaktpunkte minimiert."

Mietwagen bevorzugt

Schon bei der Anreise gelte es, einmal mehr nachzudenken. Einige Unternehmen erlaubten ihren Beschäftigten nur Dienstreisen im Auto, damit kein Kontakt zu anderen Reisenden besteht. Im Regional- und Fernverkehr bestehe Maskenpflicht, Fahrkarten würden nur auf Sicht kontrolliert.

Wenn der Flugverkehr wieder aufgenommen wird, sollten auch am Flughafen und im Flugzeug besondere Sicherheitshinweise beachtet werden. Die Anbieter müssten etwa Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen. Sie informierten über Durchsagen, schrieben das Tragen von Mund-Nasen-Schutz vor und vermieden das Boarding per Bus.

Doch auch der Reisende selbst müsse seinen Beitrag leisten. Jeder solle auf den erforderlichen Mindestabstand beim Check-In, der Sicherheitskontrolle und der Gepäckausgabe achten, selbst, wenn keine Markierungen angebracht seien.

Auch sei Geduld gefragt, denn die Fluggesellschaften würden beim Ein- und Aussteigen kleine Gruppen nacheinander aufrufen, um den Abstand zu gewährleisten. "Das Stehen und Warten im Gang des Flugzeugs, um schneller von Bord zu kommen, sollte unbedingt vermieden werden", sagt Storp.

Hotels würden ebenfalls ihre Hygiene-Maßnahmen intensivieren. Das beinhalte beispielsweise die regelmäßige Desinfektion aller Kontaktflächen wie Türklinken und Fahrstuhlruftaster oder die Installation eines Spuck-Schutzes an der Rezeption. Snacks und Getränke dürften in der Lobby oft nicht mehr angeboten werden. Buffets sind meistens nicht gestattet.

Treppe statt Fahrstuhl

Die Bewirtung beim Frühstück oder anderen Mahlzeiten erfolge eventuell in zeitlich versetzten Gruppen und mit größerem Abstand zwischen den Tischen.

Jeder Geschäftsreisende solle die Abstandsregeln bei Warteschlangen an der Rezeption einhalten. Wenn möglich, helfe mobiles Check-in und Check-out mit Hotelschlüssel auf dem Smartphone dabei, die Schlangen ganz zu vermeiden. Bezahlen sollten die Gäste wo immer möglich kontaktarm. Fahrstuhlfahrten sollten vermieden und stattdessen die Treppen genutzt werden.

Wer im Restaurant isst, solle möglichst eine Tischgruppe mit gemeinsam reisenden Mitarbeitern oder Geschäftspartnern – also den bekannten Kontaktpersonen – bilden. Auch sollten sie selbst auf die Mindestabstände zwischen den Tischen achten.

Den Reisebüros komme die wichtige Rolle zu, den Dienstreisenden bezüglich der nötigen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen während der An- und Abreise und des Aufenthalts zu sensibilisieren. Doch auch das Geschäftsreisebüro selbst müsse vorsorgen. Abstandsregeln und Hygiene-Standards müssten auch dort gelten, Counter und andere Flächen oft desinfiziert werden.

Beratungstische erhielten einen Spuck-Schutz und die Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz. Kundenbesuche fänden möglichst gestaffelt nach vorheriger Terminvereinbarung statt oder würden telefonisch sowie online erledigt.
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