Firmen fordern Preisklarheit

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Die "Bettensteuer" zahlreicher Kommunen treibt die Reisekosten der Unternehmen in die Höhe. Gleichzeitig drohen umständliche Abrechnungsprozesse. Jetzt fordern einige Firmen von den Hotels klare Abrechnungsregeln.

Genau das will jetzt die Einkaufsgemeinschaft United Market Square  (UMS) verhindern. Diesem Verbund gehören die Unternehmen Accenture, AMB Generali, CSC Ploenzke, GEA, Lilly Pharma, L'Oreal, MAN, Rewe und SAP an. Sie alle machen ihre Hotel-Vertragspartner nun in einem gemeinsamen Schreiben darauf aufmerksam, dass die neue Abgabe, sobald sie als Steuer klassifiziert wird, Bestandteil des Endpreises zu sein hat.

Daher fordern die UMS-Mitglieder die Hotels dazu auf, alle Steuern und Gebühren in den Brutto-Endpreis zu inkludieren und keine zusätzlichen Beträge wie eine "Bettensteuer" auf der Rechnung auszuweisen, unabhängig davon, ob eine Firmen-Vertragsrate oder eine offizielle Zimmerrate gebucht wird.

Damit würden die Hotels dazu beitragen, "dass unsere firmeninternen Abrechnungs- und Prüfprozesse effizient gehalten werden können und dass kein Wildwuchs bei den Gebühren und Abgaben wie im Airline-Bereich entsteht", meint SAP-Travel-Manager Dirk Gerdom.

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