Spanien

Süße Sonne, goldene Strände

Mit 3000 Sonnenstunden und endlos langen Stränden besticht Murcia. Noch ein bisschen weiter südlich und ebenfalls außergewöhnlich sonnenverwöhnt sorgt Andalusien mit seiner mehr als 800 Kilometer langen Küste und weltberühmter Kultur für Urlaubsglück wie aus dem Bilderbuch.

06.06.2016, 08:00 Uhr
Die Bucht Cala Cortina ganz in der Nähe von Cartagena.

MURCIA: Einsame Buchten & kunstvolle Felsen

Costa Cálida, warme Küste, nennt sich Murcia ganz treffend. Mit Jahresdurchschnittstemperaturen um die 20 Grad, mit langen Stränden und kleinen Buchten ist die Costa Cálida bestens aufgestellt für Badeurlauber.

Nicht verpassen sollte man die Erosionslandschaft um Mazarrón, wo Wind und Wasser den Sandstein zu bizarren Formen geschliffen hat. Weitere Highlights sind die fast unberührten Buchten Cartagenas, die Salinen von San Pedro del Pinatar und die Sierra Espuña mit schroffen Schluchten, weiten Hochebenen und Gipfeln wie dem Morrón de Espuña (1583 Meter).

Paparajotes mit Zitronenblättern aus Murcia.

Üppige Gärten, feine Weine

Murcia ist für seine Huerta bekannt, wo in weitläufigen Flussauen intensiver Obst- und Gemüsebau betrieben wird. Hier entstanden einige der für die Gegend so typischen Gerichte wie der Zarangollo, Rührei mit Zucchini und Zwiebeln, oder die Paparajotes, frittiertes Gebäck mit Zitronenbaumblättern. Weitere Spezialitäten sind Meeresfrüchte, wie die Garnelen des Mar Menor, eine Salzwasserlagune direkt hinter der Küste, und Reisgerichte. Auch der Wein gedeiht hier trefflich; Bullas, Jumilla und Yecla sind die drei Anbaugebiete mit geschützter Herkunftsbezeichnung.

ANDALUSIEN: Dramatische Dreitausender & viel Schutz für die Küste

Andalusien ist geprägt von weißen Küstendörfern, langen Stränden mit goldenem Sand und Schätzen wie die Alhambra in Granada und die Mezquita von Córdoba, Sevilla mit der Kathedrale und dem Alcázar-Palast sowie die Renaissancestädtchen Úbeda und Baeza, allesamt Unesco-Weltkulturerbe.

Die Playa de San Miguel im Naturpark Parque Natural Cabo de Gata-Níjar.

Begleiten Sie uns auf einer Tour von Ost nach West – es gibt viel zu sehen. Glanzlicht von Almería ist der Naturpark Cabo de Gata-Níjar, der mit seiner 63 Kilometer langen Küste zum Meeresnationalpark erklärt wurde und auch Taucher begeistert. In Granada ist die Sierra Nevada zum Greifen nah, wo man im Winter sogar Ski fahren kann. Und wer das Abenteuer sucht, dem schlagen wir eine Wanderung auf dem Caminito del Rey in der Gegend von Málaga vor. Der einst gefährlichste Weg der Welt windet sich auf einem schmalen Grat durch eine schwindelerregende Schlucht und wurde unlängst neu ausgebaut. Und nicht weit davon entfernt führt die Straße der weißen Dörfer durch das Gebirge von Málaga und Cádiz. Ein Muss für Naturfans auf dem Weg nach Huelva ist der Nationalpark Coto de Doñana mit wogenden Wanderdünen und viel Platz für Vögel und Luchse.

Fangfrisch auf den Tisch: gegrillte Sardinen in Andalusien.

Das Meer deckt den Tisch

Heiß begehrt in Andalusien sind Fisch- und Meeresfrüchte. Typisch für Cádiz sind Marinaden und Pfannengerichte, während in Málaga gern Sardinenspieße vom Grill gegessen werden. Allseits beliebt ist frittierter Fisch. Auch in Huelva gibt es köstliche Meeresfrüchte, allen voran die Garnelen aus Sanlúcar. Weltruhm genießen auch der luftgetrocknete Schinken aus den Bergen, das Olivenöl aus Jaén und die Weine des Sherry-Dreiecks bei Jerez de la Frontera.

Noch mehr Sonne gefällig?

Turespaña hat noch viel mehr über Murcia und Andalusien auf Lager.

 
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