Spanien

Wilde Natur, legendäre Spots

Majestätische Pyrenäen-Gipfel und weltberühmte Kultur in Katalonien, weite Küstenebenen und sanfte Berge in Valencia: Ein traumhaftes Doppel zieht die Urlauber im Norden der spanischen Mittelmeerküste in den Bann.

06.06.2016, 08:00 Uhr
In Cadaqués an der Costa Brava lebte Salvador Dalí als Kind.

KATALONIEN: Urwüchsige Berge & schlafende Vulkane

Typisch für Katalonien sind die vielen Fischerdörfer, die spektakulären Buchten und die weiten, grünen Landschaften, die man besonders im Norden der Costa Brava, aber auch an den anderen Küstenabschnitten findet.

Wir empfehlen eine Tour im Geländewagen oder einen Ausflug zu Pferd. Nicht entgehen lassen sollte man sich den Naturpark Montaña de Montserrat sowie die Naturparks Ebro-Delta, Garrotxa mit seinen schlafenden Vulkanen und Montsenys – mit dichten Wäldern und zerklüfteten Bergen, ausgezeichnet als Unesco-Biosphärenreservat.

Typisch Katalonien: gegrilltes Gemüse wie Frühlingszwiebeln.

Europas Gastronomieregion 2016

Aufgrund seiner Produktqualität, der Traditionen und dem unverwechselbaren Geschmack seiner bekanntesten Gerichte wurde Katalonien zur Europäischen Gastronomieregion 2016 gekürt. Besonders authentisch erlebt man Katalonien bei den zahlreichen Aktivitäten rund um die Welt des Weines und des Olivenöls, zwei der Starprodukte der Region. Hochgenuss versprechen aber auch traditionelle Gerichte, wie zum Beispiel die Frühlingszwiebeln Calçots, die Escalivada (gegrilltes Gemüse), Cocas (eine Art katalanische Pizza), Cannelloni, die leicht scharfe Romesco-Soße zu Fischgerichten oder als süße Krönung die Marzipanküchlein Panellets.

VALENCIA: Per Boot durch die Reisfelder

Das Stargericht von Valencia ist die Paella. Und eine original valencianische Paella mit Blick auf das Mittelmeer zu genießen, ist allein für sich genommen schon ein sehr guter Grund für eine Reise. Doch es gibt noch mehr.

Unesco-Weltkulturerbe: der Palmenhain von Elche.

Hier drei originelle Vorschläge für Naturliebhaber: einerseits der Naturpark Albufera. Dieses Feuchtgebiet zieht jedes Jahr tausende Vögel an und kann auf einer Bootstour durch die Reisfelder erkundet werden. Andererseits gibt es mit dem Palmenhain von Elche die größte Palmenpflanzung Europas zu bewundern. Mehr als 200.000 Bäume umfasst das Gebiet, das die Altstadt von Elche umschließt und als Unesco-Weltkulturerbe anerkannt wurde. Die Region Valencia lockt aber auch mit einem weitgefächerten Netz an Wanderwegen mit Blick auf das Mittelmeer.

Paella mal ganz anders: Arroz negro.

Reis mit Fantasie – Hummer nicht ausgeschlossen

Die absolute Spezialität von Valencia sind die vielen Reisgerichte. Neben der safrangelben Paella, jener berühmten Reispfanne mit Hühnchen, Kaninchen, Tomaten, Bohnen und Paprika, sind das zum Beispiel Arroz a banda mit Süßkartoffeln und Fisch, Arroz al horno mit Kichererbsen, Schweinerippchen und der würzigen Blutwurst Morcilla, das schwarze Tintenfisch-Risotto Arroz negro und der Reiseintopf Caldoso mit Hummer und Artischocken.

Lust auf mehr?

Hier gibt es weitere Informationen über Katalonien und Valencia.

 
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