Spanien

Mittelmeer in Bestform

Spaniens östliche Mittelmeerküste hat ein ganz besonderes Profil: von der Costa Brava, der „wilden Küste“ im Norden mit ihren zerklüfteten Felsen, bis hinunter zur Costa Blanca, der „weißen Küste“ mit kilometerlangen Stränden – Urlaub wie aus dem Bilderbuch.

13.06.2016, 11:48 Uhr
Publikumsliebling: das Seebad Tossa de Mar an der Costa Brava.
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KATALONIEN: Spots mit Kultstatus

Beginnen wir mit der Costa Brava bei Girona. Schroffe Felswände stürzen sich hier ins Meer, Kiefernwälder spenden schönen Schatten, und lauschige Buchten laden zum Träumen ein.

Die Bucht von Sa Boadella in Lloret de Mar.
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Einer der Vorzeigeorte ist Cadaqués mit seinen weißen Fischerhäusern und dem Salvador-Dalí-Haus, das heute ein Museum ist. Die Costa Brava ist zudem wegen ihres üppigen Freizeitsangebots in Urlaubsorten wie LLoret de Mar beliebt. Prominente Naturattraktionen sind die Medes-Inseln und der Naturpark Cap de Creus.


Amposta liegt am Ufer des Ebro nahe des Deltas.
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Rendez-vous mit den Römern

Weiter im Süden gelangt man zur Küste Barcelonas mit populären Städten wie Sitges oder der Trendmetropole Barcelona – und zur Costa Dorada in der Umgebung von Tarragona, wo man an weitläufigen Stränden baden kann und vielerorts auch Aktivitäten für die ganze Familie angeboten werden, zum Beispiel in Salou, einem der wichtigsten Touristenzentren der Costa Dorada. Tarragona selbst glänzt mit seinen römischen Spuren (Unesco-Weltkulturerbe), darunter ein Amphitheater mit grandiosem Meerblick. Und Naturliebhaber zieht es ins Ebro-Delta mit Lagunen, Dünen und einsamen Stränden sowie mehr als 400 Vogelarten.

VALENCIA: Endlose Strände und lange Nächte

Reichlich Sonnenschein, warmes, ruhiges Wasser und kilometerlange Strände sind die Spezialität der Autonomieregion Valencia – ob an der Costa del Azahar bei Castellón, an der Costa de Valencia oder an der Costa Blanca bei Alicante.

Die Altstadt von Calpe bei Alicante.
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Das milde Klima lässt die Obstbäume hier besonders prächtig gedeihen, und auch ausgedehnte Palmenhaine gibt es zuhauf. Nachtschwärmer beglücken Urlaubsorte wie Benidorm oder Gandía mit ihrem quirligen Nachtleben. Doch auch in Tourismuszentren wie Peñíscola, Jávea oder Calpe oder in Städten wie Valencia oder Alicante lässt sich die Nacht locker und beschwingt zum Tag machen.

Der Strand von El Arenal im Badeort Javea.
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Fotogene Natur, köstliche Speisen

Ein Erlebnis für Taucher ist das Meeresreservat Islas Columbretes. Und wer sich für Landschaftsfotografie begeistert, findet an Valencias Küste eine Fülle von malerischen Motiven, etwa den Naturpark Albufera in Valencia, eine Süßwasserlagune, die eines der wichtigsten Feuchtgebiete Spaniens darstellt, oder den Naturpark um den Penyal D'Ifach, ein gewaltiger Kalksteinfels, der auf einer Halbinsel vor Calpe über die Stadt wacht. Außerdem ist die Region Valencia für ihre leckeren Reisgerichte – allen voran die weltberühmte Paella – bekannt.

Expertenwissen leicht gemacht

Die Website von Turespaña präsentiert viele weitere Tipps zu Katalonien. Und einen filmischen Streifzug durch das Urlaubsparadies Valencia sehen Sie hier.

 
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