Spanien

Highlights für Entdecker

Urzeitliche Höhlen und trendige Architektur, idyllische Fischerdörfer und dramatische Steilküste, grüne Berge und einsame Strände: Das Baskenland und Kantabrien bieten ein buntes Kontrastprogramm.

06.06.2016, 08:00 Uhr
Durch das Grüne Spanien führt der Jakobsweg, hier in San Vicente de la Barquera in Kantabrien.

BASKENLAND: Wandern, Staunen, Bötchen fahren

Gourmetgastronomie ist das Markenzeichen des Baskenlands, doch auch mit Avantgardearchitektur wie im Guggenheim-Museum von Bilbao macht es mächtig von sich reden. Weniger bekannt und umso spannender für Individualisten sind die natürlichen Reize des Baskenlands.

Das Hafenstädtchen Bermeo 30 Kilometer nördlich von Bilbao.

Zu den Klassikern zählt die Wanderung entlang der spektakulären Klippen der Flysch-Route, die einen Blick ins Erdinnere gewähren. Üppige Vielfalt mit Uferwiesen und Stränden, Steilküste und Steineichenwäldern beschert das Biosphärenreservat Urdaibai (und wenn möglich auch eine Schifffahrt durch die Ria) zwischen den Kaps Matxitxaco und Ogoño; der Meeresarm lässt sich auch per Boot erkunden. Und mit Kultur gewürzt wird der Naturgenuss beim Aufstieg zur Wallfahrtskapelle San Juan de Gaztelugatxe, das auf einem Halbinselchen bei Bermeo thront, oder auf der Route der drei Heiligtümer ins Landesinnere.

Herzhaft baskisch: der Fischeintopf Marmitako.

Feinschmecker willkommen!

Weltberühmt unter Genießern sind die baskischen „Pintxos“: kleine raffinierte Köstlichkeiten, die in prachtvoller Auswahl auf den Tresen der Bars dargeboten werden. Daneben punktet das Baskenland mit seiner enormen Dichte an Michelin-Sternen. Traditionelle Spezialitäten sind Fischgerichte wie der Stockfisch nach Basken- oder Biskayer-Art, der Marmitako-Eintopf mit Thunfisch und Kartoffeln oder Seehecht-Kiemenbacken mit Muscheln. Die besten Weine dazu kommen aus der Rioja Alavesa im Süden des Baskenlands.

KANTABRIEN: Rendez-vous mit den Elefanten

Zu Füßen der Picos de Europa liegt die Küste Kantabriens mit nahezu unberührten Stränden, wilder Natur und prähistorischen Höhlen wie Altamira, die auch als „Sixtinische Kapelle der Höhlenkunst“ bezeichnet wird.

Fantastische Strände sind im Naturschutzgebiet Marismas de Santoña und im Naturpark Oyambre versammelt – paradiesisch zur Vogelbeobachtung. Ganz in der Nähe liegt ein neuer Publikumsmagnet: der Naturpark Cabárceno, der in einem früher vom Tagebau geprägten Karstgebiet mit 750 Hektar Fläche eingerichtet wurde. Mehr als hundert Tierarten aus fünf verschiedenen Kontinenten, darunter vom Aussterben bedrohte Spezies wie der afrikanische Elefant, das Grevy-Zebra oder das Breitmaulnashorn, leben hier in weitläufigen Gehegen. Weiter im Landesinneren laden die saftig grünen Täler der Valles Pasiegos und der Nationalpark Picos de Europa mit mehr als 2600 Meter hohen Gipfeln zum Schwärmen ein.

Saftig süß: die Quesada aus Kantabrien.

Berge und Meer für herzhafte Genüsse

Die absolute Spezialität der kantabrischen Küche ist der Käse, der in Kantabrien fast eine Religion ist. Es gibt lange gereifte, würzige Käsesorten, milden Käse wie den Picón ebenso wie geräucherten Käse. Traditionelle Gerichte sind Lebaniego-Eintopf, Venusmuscheln nach Seemannsart oder Seehecht in grüner Soße. Die kantabrische Süßigkeit par excellence ist die Quesada Pasiega – eine Art Käsekuchen, natürlich mit viel guter kantabrischer Milch und Butter.

Feuer gefangen?

Hier gibt es weitere Informationen über das Baskenland und Kantabrien.

 
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