Kultur & Tradition (Sponsored Post)

Markanter Auftritt

Romanische Kapellen und verspielter Jugendstil, Ikonen der Industriearchitektur und römisches Erbe: Kulturfans werden in der Provinz Barcelona überreich belohnt. Die Highlights.

20.09.2017, 11:16 Uhr
Unesco-Weltkulturerbe: die Krypta der Güell-Kolonie.

Es lebe der Jugendstil
Gleich neun monumentale Bauwerke hat die Unesco in der Provinz Barcelona als Weltkulturerbe ausgezeichnet: sieben davon von Antoni Gaudí, dem Star des Modernisme, des katalanischen Jugendstils, darunter neben Barcelona-Attraktionen wie dem Güell-Park, der Casa Batllóoder der Sagrada Familia, jene weltberühmten Kathedrale, an der schon seit 1882 gebaut wird, auch die Krypta der Güell-Kolonie in Santa Coloma de Cervelló 20 Kilometer westlich von Barcelona.

Der Jugendstil ist so typisch für die Provinz, dass an vielen Orten spezielle Touren zum Thema ausgearbeitet wurden, so etwa in Sitges, 40 Kilometer südwestlich, in Terrassa, 30 Kilometer nordwestlich und im Gebiet Alt Penedes, 60 Kilometer westlich von Barcelona.

Heilige Erfahrungen
Ein Pflichtstop für Kunstfans ist auch das Bischofsmuseum in Vic 70 Kilometer nördlich von Barcelona mit einer der bedeutendsten Sammlungen Europasinklusive einer schier unglaublichen Zahl von Gemälden und Skulpturen aus dem Mittelalter sowie romanischen Fresken und Holzschnitzereien.

Highlight in den Bergen: das Kloster Montserrat.
Foto: Baix Llobregat/OhDigital
Majestätisch schlichte romanische Kirchen sind die Spezialität des BezirksBergueda in den Pyrenäen. Überhaupt wimmelt es in der Provinz nur so von Klöstern, Kapellen und Basiliken. Und nur einen Katzensprung von Barcelona entfernt inmitten unwirklicher Felsen liegt Montserrat, das Kloster aller Klöster mit seinem renommierten Knabenchor.

Vorbei an Montserrat geht es auch auf dem katalanischen Jakobsweg, der sich später mit dem französischen Pilgerweg vereinigt. Und auch auf dem Ignatiusweg auf den Spuren des Ignatius von Loyola ist das legendäre Kloster ein Meilenstein.

Von den Römern bis zur industriellen Revolution
Wie war die Arbeit in einer Salzmine? Wie lebte man im 19. Jahrhundert in einer Industriekolonie? Und wie funktionierten die Textilfabriken? Geschichte zum Anfassen gibt es in den vielen Museen der Provinz Barcelona, etwa im Museum der Mienen in Cercs, im katalanischen Museum für Wissenschaft und Technik in Terrassa oder im Eisenbahnmuseum in Vilanova i la Geltru. Und in prähistorischen Parks wie Abric Romani de Capellades geht die Zeitreise sogar bis zurück zu den Römern.

Typisch Katalonien: Türme aus Menschen („Castellers“).
Foto: MireiaComas/Minyons
Extra-Tipp: Mehr über das Abenteuer Kultur rund um Barcelona liefert die offizielle deutschsprachige Website www.barcelonaistvielmehr.de – viel Stoff zum Staunen …

Rendezvous mit Picasso

1906 verbrachte Pablo Picasso einen Frühling in Gosol in den Pyrenäen, und im Picasso-Museum des Dorfes kann man das Kunstgenie von einer ganz neuen Seite erleben. Auf Picassos Spuren wandelt man auch in der Stiftung Palau de Caldes d’Estrac in La Riera an der Küste und im Museum von Caldes de Montbui

 
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