Flug-Gutscheine

Wettbewerbszentrale bremst Groupon-Deals

Das Online-Reisebüro Airfasttickets.de hat sich dazu verpflichtet, keine Gutscheine mehr zu bewerben, die nicht alle Preisbestandteile beinhalten. Der aktuelle Deal läuft weiter.

von Dirk Rogl, 13.02.2012, 13:14 Uhr
Für ihn ist das Thema erledigt: Verbraucherschützer Hans-Frieder Schönheit
Foto: Stefan Scholtz

Der umstrittene Flug-Gutschein, den das Berliner Online-Reisebüro Airfasttickets.de über das Gutschein-Portal Groupon beworben hat, steht auf der Kippe. Gegenüber der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat sich Air Fast Tickets nun dazu verpflichtet, künftig keine Angebote mehr zu bewerben, die nicht die kompletten Nebenkosten beinhalten.

In einer Unterlassungserklärung verpflichtet sich Airfasttickets.de dazu, künftig nicht mehr Nebenkosten wie Flughafen-Gebühren und Treibstoff-Zuschläge gesondert in Rechnung zu stellen. Das Reisebüro hatte mehrfach, zuletzt Anfang Februar, über Groupon Gutscheine angeboten, die die angeblich kostenfreie Buchung von Flügen innerhalb Europas ermöglichten.

Groupon und Airfasttickets.de hatten in der Ausschreibung des Deals zwar darauf hingewiesen, dass trotzdem Nebenkosten von bis zu 150 Euro pro Ticket anfallen können. Das allein war dem auch vom DRV alarmierten Geschäftsführer der Wettbewerbszentrale, Hans-Frieder Schönheit, allerdings nicht genug. Man betrachte die Angelegenheit nunmehr als abgeschlossen, sagte Schönheit. Im Falle eines Verstoßes gegen die am heutigen Montag eingegangene Unterlassungserklärung droht Airfasttickets.de eine Vertragsstrafe von 10.000 Euro.

Laut Groupon behalten die aktuellen Gutscheine ihre Gültigkeit. Die Einlösung der Gutscheine sei weiterhin möglich, hieß es. Die Unterlassungserklärung gilt nur für zukünftige Zuwiderhandlungen.

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