Vertriebs-Fachbegriffe

Das große Azubi-ABC

Ganz schön spannend, die Reisebranche. Und die tägliche Arbeit im Reisebüro. Aber auch voller schräger Wörter wie X-Produkt, GDS oder Pep. Mit denen muss man als Auszubildender erstmal klar kommen. Aber aller Anfang muss nicht schwer sein. Hier naht Hilfe! Wir haben ein großes Azubi-ABC zusammengestellt. Darin erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um den Reisebüro-Vertrieb und das Verkaufen am Counter – und machen Dich fit für den Job.

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04.09.2017, 08:02 Uhr
Willkommen in der Reisebranche! In vielen touristischen Betrieben haben jetzt neue Azubis angefangen.
Foto: PeopleImages.com

A wie Abschlussfrage

Eine professionelle Beratung ist das Eine. Doch damit Dein Kunde auch wirklich bei Dir bucht, ist häufig die richtige Frage entscheidend. Etwa mit „Darf ich das für Sie so einbuchen?“ forderst Du Ihn am Ende der Beratung charmant aber unmissverständlich zum Kauf der Reise auf.

B wie Buchungssystem

Flüge suchen, Preise vergleichen, Verfügbarkeiten checken: Bei Deinen Aufgaben im Berufsalltag sind Buchungssysteme unverzichtbar und Deine ständigen Begleiter. Neben den Reservierungssystemen (siehe auch „GDS“) unterstützen Dich etwa Preisvergleichs- und Buchungstools wie Bistro Portal oder LM Plus. Branchenriese TUI hat mit Iris Plus ein eigenes System.

C wie Callcenter

Keine Sorge, Du musst nicht alles wissen. Du solltest nur wissen, wo Du Hilfe und Antworten auf Deine Fragen bekommst. Die meisten Reiseveranstalter und Airlines haben eigene Callcenter und Hotlines für Reisebüros. Leg Dir am besten ein Verzeichnis mit den wichtigsten Telefonnummern an.

D wie Datenschutz

Spätestens wenn Dein Kunde bei Dir bucht, nimmst Du jede Menge Daten von ihm auf. Und hier gilt: Name, Adresse, Geburtsdatum und Co sind streng vertraulich und unterliegen dem Datenschutz. Auch für Werbezwecke sind Kundendaten tabu!

E wie E-Learning

Kenntnisse über Zielgebiete, Airlines, Hotelketten: Wer im Reisebüro arbeitet, braucht jede Menge Know-how. Prima fortbilden kannst Du Dich mit E-Learnings. Veranstalter oder Fremdenverkehrsämter etwa bieten solche Online-Schulungen an. Viele davon findest Du in der fvw Akademie.

F wie Filiale

In Deutschland gibt es Reiseveranstalter, die viele eigene Reisebüros betreiben. Dazu gehören unter anderem TUI, Thomas Cook und DER Touristik. Innerhalb dieser Reisebüro-Ketten bezeichnet man ein einzelnes Reisebüro als Filiale.

G wie GDS

Die Abkürzung steht für Global Distribution System. Diese Reservierungssysteme gehören ab sofort zu Deinem wichtigsten Handwerkszeug. So kannst Du über das GDS sämtliche Informationen über touristische Leistungsanbieter wie Hotels, Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter abfragen – und Buchungen tätigen. Häufig wird auch der Begriff CRS (Computerreservierungssystem) verwendet. Die drei relevanten GDS sind Amadeus, Sabre und Travelport.

H wie Handelsvertreterstatus

Die meisten Reisebüros sind als Handelsverteter tätig. Sie vermitteln im Auftrag ihrer Handelsherren, den Reiseveranstaltern, deren Reisen. Für jede Buchung erhält das Reisebüro eine festgelegte Provision vom Veranstalter.

I wie Info-Reise

Am besten kannst Du die Destinationen oder Hotels verkaufen, die Du selbst besucht hast. Darauf setzen auch die touristischen Anbieter und bieten regelmäßig günstige Info-Reisen für Expis an. In der Regel ist das Programm vollgepackt mit Besichtigungen von Hotels und lokalen Sehenswürdigkeiten. Deshalb: alles mitschreiben und Fotos machen. Man sollte sich gut auf die Reise vorbereiten.

 
 
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