Terror in Brüssel

Schnelle Reaktion der Geschäftsreise-Ketten

Die Anschläge in Brüssel wirken sich auch auf die Reisebranche aus. Unmittelbar betroffen sind Geschäftsreise-Ketten und deren Kunden, soweit Mitarbeiter in der belgischen Hauptstadt unterwegs waren und sind. Klar definierte Sicherheitsmechanismen helfen bei der Krisenbewältigung.

23.03.2016, 07:37 Uhr
Der Flughafen von Brüssel war gestern Schauplatz eines Terroranschlages.
Foto: Thinkstock

Für die Geschäftsreise-Anbieter ist das fast schon traurige Routine. Kaum waren gestern Morgen die ersten Meldungen über die blutigen Terrorattacken in Brüssel in Umlauf, liefen bei den Dienstleistern fest definierte Sicherheits- und Kommunikationsprozesse an, um festzustellen, ob eventuell Mitarbeiter der eigenen Firmenkunden betroffen sein könnten.

Dank des eigenen Krisen-Reportings und der Travel-Risk-Management-Prozesse habe man alle Reisenden schnell lokalisieren können, teilt BCD Travel auf Anfrage mit. Innerhalb einer Stunde habe man allen Firmenkunden mit Reisenden in Brüssel detaillierte Ort- sowie An- und Abreise-Reports für die Betroffenen zukommen lassen.

Auch bei CWT liefen unmittelbar nach Bekanntwerden der Anschläge die einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen an. Diese umfassen unter anderem die Lokalisierung der Reisenden, die Kommunikation mit betroffenen Business Travellern – je nach Kundenwunsch per SMS, E-Mail oder Telefon –, Rücksprache mit dem Travel Management und gegebenenfalls Umbuchungen oder auch weitergehende Maßnahmen.

Ein Vorgehen, das auch bei FCM Travel Solutions üblich und längst eingespielt ist. „Wir haben gestern morgen unsere Firmenkunden schnellstmöglich darüber informiert, welche ihrer Mitarbeiter sich potenziell in Brüssel aufhalten und wer in nächster Zeit nach Brüssel reisen wollte“, erläutert FCM-Geschäftsführer Mark Tantz. Jetzt werde die Situation weiter genau beobachtet. Wie viele genau Kunden betroffen waren, darüber schweigt FCM, wie die anderen Dienstleister auch.

In wieweit sich die Ereignisse in Brüssel generell auf die Reisetätigkeit in die belgische Metropole auswirken werden, ist laut Tantz noch nicht abzusehen. „Zu langfristig geplanten Geschäftsreisen haben wir zwar schon einige Anfragen, aber bisher kaum Stornierungswünsche bekommen“, so der Manager. (MAJ)

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