Terror in Brüssel

ÖPNV und Bahnverkehr läuft wieder

Zwar bleibt der Flughafen der belgischen Hauptstadt heute den ganzen Tag geschlossen. Doch der schienengebundene Nah- und Fernverkehr läuft mit Einschränkungen wieder.

23.03.2016, 07:35 Uhr

Nach den Anschlägen in Brüssel mit mindestens 34 Toten und etwa 230 Verletzten ist der Bahnverkehr in Belgien wieder angerollt. Reisende müssten mit verstärkten Kontrollen rechnen, teilte die Bahngesellschaft SNCB-NMBS allerdings mit. Nur der Bahnhof Brüssel-Schumann mitten im Europa-Viertel, die Station am Flughafen und einige kleinere Brüsseler Bahnhöfe blieben geschlossen.

Größere Einschränkungen gab es nach wie vor beim öffentlichen Nahverkehr in der EU-Hauptstadt. Die Brüsseler U-Bahnen verkehrten nach Angaben der Betreibergesellschaft Stib nur eingeschränkt, auf einigen Linien gar nicht. Unter anderem wird die Station Maelbeek, wo am Dienstagmorgen ein Sprengsatz in einem Metrozug explodierte, bis auf weiteres nicht angefahren.

Der Zugverkehr aus den Niederlanden nach Belgien wurde am heutigen Morgen wieder aufgenommen. Der erste internationale Zug, der Thalys, fuhr um 7 Uhr aus Amsterdam ab, teilte ein Sprecher der niederländischen Bahn mit. Alle weiteren internationalen Züge würden planmäßig fahren. Sie würden allerdings nicht am Brüsseler Flughafen Zaventem halten. Auf den niederländischen Bahnhöfen, an denen die internationalen Züge halten, wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Schwerbewaffnete Polizei wurde eingesetzt.

Auch die Deutsche Bahn will ihre ICE von Frankfurt nach Brüssel und zurück ab Mittwoch wieder regulär einsetzen. Die Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel sollen am Mittwoch ebenfalls zum normalen Verkehr zurückkehren, wie das Unternehmen ankündigte.

Der Brüsseler Flughafen bleibt am Mittwoch geschlossen. Die Ermittler untersuchten weiter den abgesperrten Tatort, teilte die Betreibergesellschaft mit. Deshalb habe man die Schäden in der Abflughalle noch nicht abschätzen können. Am Mittwoch solle festgestellt werden, wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne. (dpa)

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